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Do you dare to dream big AND dare to be different?

Design

Ein Appell gegen die Eintönigkeit

Be different? Wenn man sich auf Pinterest oder Instagram umschaut, dann kann es schnell sein, dass man den Eindruck bekommt, es sieht alles gleich aus. Und ich spüre, wie ich selbst ab und zu in die Falle tappe, mich zu sehr von anderen Designs inspirieren zu lassen. Wie auch bei der Grafik zu diesem Post. Auch wenn ich mit solchen Elementen bereits vor Jahren und gefühlt vor dem Hype gearbeitet habe. Aktuell sieht man sie überall.

Ein Rückblick – mein Moodboard-Prozess

Dabei hatte ich vor einigen Jahren noch einen ganz anderen Ansatz in meinem Schaffensprozess. Meine Moodboards waren eine bunte Mischung aus allerlei Bildern und Fotos. Architektur, Natur, Menschen, Mode, Produkte, Mood-Shots, Grafik, Worte, Videos, … egal, was sich für mich stimmig anfühlte und was den Spirit, den Charakter der Marke abbildete, den ich versuchte visuell einzufangen.

Mich inspirieren all diese Dinge und sie erzeugen in meinem Kopf dann irgendwie eine Symbiose oder Assemblage (vermutlich die falschen Begrifflichkeiten hier) von einer Vision, die ich mir für ein Projekt vorstelle. Vielleicht ist das meine Superpower, vielleicht ist es auch gängig, oder aber auch total unverständlich für andere.

Ich habe meinen Moodboard-Prozess im Laufe der Zeit etwas gewandelt, da ich gemerkt habe, dass nicht jeder Kunde damit etwas anfangen kann. So wurden meine Moodboards immer konkreter. Tatsächliche Grafikstile, Logo-, Print- und Typo-Beispiele. Natürlich auch Gründe, warum wir diesen Weg für die Marke einschlagen können und was dahinter steckt, denn das Konzept hinter dem Visuellen war und blieb immer extrem wichtig bei allem.

The Problem with Moods

Doch was ist das Problem dabei? Man selbst, und auch der Kunde, schießt sich womöglich so sehr auf diese Beispiele ein, dass nur noch wenig Spielraum für Kreation, Um- und Weiterdenken gegeben ist.

Mein Ziel ist es immer, das dennoch zu schaffen, aber dabei setzt man sich durchaus ziemlich unter Druck und man „riskiert“, dass der Kunde enttäuscht ist, wenn das Ergebnis dann doch nicht 99% zu den präsentierten Beispielen passt.

Aber wie war das noch gleich mit dem Risiko? Nur mit einem gewissen Risiko ist es auch möglich zu wachsen und große Sprünge zu machen! 

“The riskiest risk you can take,
is to not take a risk at all.” — Chris Do


Ich sehe teilweise Moodboards, die ganz konkret abfragen, in welche Stilrichtung der Kunde sich das Design vorstellt. Undzwar so konkret, dass es nur ja keine Überraschungen mehr gibt. D. h. am besten wird genau die Schriftart übernommen und nur der Name ersetzt, oder so ähnlich.

Doch wo bleibt dabei die Individualität? Das überraschende Momentum, die Einzigartigkeit? (Okay, die gibt es vielleicht auch gar nicht mehr, aber zumindest dieses spezielle Etwas, das in Kombination mit deiner Persönlichkeit die Einzigartigkeit ausmacht.)

Be different – ein Dilemma unserer Zeit?

Es tut mir innerlich etwas weh und ich weiß, dass es schlichtweg nicht mehr möglich ist etwas absolut Neuartiges zu schaffen. Jedoch wäre es toll, wenn sich jeder (Designer und Kunde) manchmal – da, wo es passt – wieder etwas mehr trauen würde. Man darf anders sein als die Konkurrenz. Man darf auffallen. Und es muss nicht immer alles offensichtlich sein. Be different. 

Ich überlege, ob ich meine offeneren, vielfältigeren Moodboards wieder Teil meines Prozesses werden lasse. Ich mochte sie sehr gern und ich glaube, sie hatten einen gewissen Mehrwert, der mir erst jetzt bewusst wird.

Was denkst du? Als Designer: wie gehst du beim Gestalten bzw. im Step davor vor? Als Kunde: bist du offen für mehr Vielfalt? Be different.

Wie sich das Ganze im Zuge der One Concept Methode auswirkt, das ist nochmals eine ganz andere Geschichte.

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Ätherische Öle bei Burnout

Design, Oils

Burnout als Designerin – Teil 3

Dieser Artikel ist Teil meiner dreiteiligen Serie „Burnout als Designerin“. Im ersten Teil gehe ich auf meine persönliche Story ein. Im zweiten Teil teile ich Tipps mit dir, die du in deinem Unternehmen etablieren kannst, um dein Stress- und Belastungslevel etwas zu reduzieren. Und im dritten (diesem) Teil berichte ich über ätherische Öle und andere alltägliche Hilfspraktiken, die dich bei Burnout unterstützen können bzw. dagegen vorbeugen.

Ich möchte dich zu Beginn kurz darauf hinweisen, dass es ein paar Dinge zu beachten gibt, wenn du ätherische Öle nutzt. Sie sind sehr potent und sollten immer sicher und korrekt eingesetzt werden. Das bezieht sich auf die richtige Dosierung, aber auch auf die Art der Anwendung. Wenn du dich noch nicht mit ätherischen Ölen auskennst, dann schreib’ mich einfach an und ich erkläre dir ein paar Basics, damit du die Kraft der Öle ohne Bedenken erfahren kannst.

Ich verwende die naturreinen ätherischen Öle von doTERRA. Sie sind frei von Zusatzstoffen und quasi Natur pur. Jedes Öl wird auf seine Reinheit getestet, sodass du sichergehen kannst, nur die besten Bestandteile an dich ranzulassen. Es gibt wenige Öle auf dem Markt, die dir dieselbe Qualität bieten können. Also: be careful.

Ätherische Öle im Designer-Alltag

Ätherische Öle haben mein Leben so bereichert! Sie sind beim Thema Stressmanagement sehr gute Helfer. Natürlich können sie nicht alleine eine Situation umdrehen. Aber sie können ein Werkzeug sein, motivieren und ermächtigen, Angewohnheiten zu ändern oder neue zu schaffen. 

Eine Trennung von Berufs- und Privatleben ist für uns Kreative oft schwer. Auch hier können dich die Öle aromatisch unterstützen, indem du bspw. Öle für die Arbeit und Öle für die Entspannung etablierst. Routinen am Morgen oder am Abend eignen sich wunderbar, um mehr Gelassenheit, Fokus oder Ruhe ins Leben einzuladen. Ich liebe bspw. tagsüber die Mischung Balance unter den Fußsohlen und abends die Mischung Serenity im Diffuser.

Ätherische Öle, die du bei Burnout als Designerin oder auch bei Anzeichen davon einsetzen kannst

AromaTouch 

AromaTouch hat eine entspannende und wohltuende Wirkung und hilft beim Stressabbau. Wenn du dich angespannt fühlst und nicht abschalten kannst, wirkt AromaTouch ausgleichend und tröstend.

Basilikum

Basilikum kann regenerierend für die Nerven und das Nervensystem sein und verleiht energetischen Schutz bei ängstlichen oder nervösen Gefühlen, um besser mit dem Monkey Mind und Überwältigung umzugehen.

Past Tense

Past Tense ist eine Mischung für gestresste, überarbeitete und nervöse Menschen und wenn du dich ausgebrannt fühlst. Es beruhigt, entspannt und bringt Erleichterung.

Eukalyptus

Eukalyptus ist ein starker Stresslöser, es stärkt das energetische Feld, wenn man sich schwach fühlt und passt sich dabei dem Stresslevel an.

Peppermint & Zitrone

Peppermint & Zitrone sind zwei Klassiker mit so vielfältigen Eigenschaften. Sie sind auch bei Stress und Burnout gute Kandidaten. Ihre energetisierenden und erhebenden Eigenschaften können gegen negative Gedanken wirken, Kopfschmerzen lindern, Fokus und Wachheit bringen u.v.m.

Adaptiv

Adaptiv ist die neueste Mischung, die dich dabei unterstützt, mit deinen täglichen Herausforderungen umzugehen. Sie beruhigt und erhebt gleichzeitig. Am besten bereits vorbeugend regelmäßig anwenden.

Warum ätherische Öle bei Burnout?

Schlafprobleme, Anspannung, Überforderung, Konzentrationsschwierigkeiten, Fokus- oder Motivationsprobleme: there’s an oil for that. Again: ein Öl alleine wird dich nicht von all deinen Problemen befreien und Stress gehört ja auch mit dazu und kann sogar positiv sein. Aber wir müssen lernen damit entspannt umzugehen und unser Leben davon nicht einnehmen zu lassen. Und für mich persönlich sind die Öle dafür mein „Medium“ geworden.

Sobald ich bspw. wieder Verspannung im Kiefer verspüre, reibe ich ihn mit verdünntem Lavendelöl oder der Serenity Mischung ein. Das zeigt: auch ganz spezifisch gibt es zugeschnitten auf dich und deine Themen schöne Methoden, wie du dir mit den Ölen selbst helfen kannst.

Neben den Ölen an sich gibt es auch Nahrungsergänzungsmittel wie das Lifelong Vitality Pack oder die DDR Prime Kapseln, die dich bei diesem Thema unterstützen können.

Diffuser-Mischung bei geistiger Müdigkeit 

3 Tropfen Peppermint
3 Tropfen Zitrone
1 Tropfen Basilikum

Die Mischung kannst du gut beim Arbeiten einsetzen. Dass Basilikum und Peppermint uns bei Stress unterstützen, wurde in einigen Studien nachgewiesen.

Ätherische Öle bei Burnout

Burned Energy Roller Blend 

5 Tropfen Grapefruit
4 Tropfen Lavender
4 Tropfen Weihrauch
2 Tropfen Teebaum
2 Tropfen Peppermint

Alles in einen 10 ml Roll-On füllen und den Rest mit fraktioniertem Kokosöl auffüllen. Die Mischung auf den Pulspunkten, dem Herz und den Schläfen auftragen. Für direkte Erleichterung auf die Handflächen rollen und 3–5 tiefe Atemzüge einatmen. Das Aroma wird dadurch direkt an das limbische System im Gehirn transportiert. (Inspiriert von Dr. Mariza.) 

Kiefer Roll-On

3 Tropfen Peppermint
3 Tropfen Lavender
3 Tropfen Wintergreen

Alles in einen 5 ml Roll-On füllen und den Rest mit Jojobaöl auffüllen. Bei Bedarf entlang des Kiefers und/oder auf dem Nacken auftragen.

Pranayama bei Burnout

Eine wunderbare Möglichkeit in kürzester Zeit das Stresslevel zu senken, sind Atemtechniken, auch Pranayama genannt. Du kannst diese jederzeit praktizieren, zusätzlich mit einem entspannenden Öl (z. B. über die Handflächen einatmen) können sie sogar noch effektiver sein. Ich möchte dir heute 2 davon vorstellen.

Samavritti
Einatmen – Atempause – Ausatmen – Atempause
4-4-4-4 *

Atme entspannt ein, während du bis 4 zählst.
Halte den Atem an und zähle bis 4.
Atme vollständig wieder aus, während du bis 4 zählst.
Halte den Atem an und zähle bis 4.

Wiederhole diesen Ablauf so oft wie du willst.

* Finde dein eigenes Tempo. Du kannst bspw. auch bis 5 zählen. Wichtig ist nur, dass die Phasen alle gleich lang sind.

Durch diese Atemübung kannst du runterkommen und Stress reduzieren, aber dich auch neu fokussieren. Wenn ich sie im Stehen praktiziere, spüre ich richtig, wie meine Schultern sich mit jeder Ausatmung entspannen.

4-7-8 Atmung

Diese Übung mag ich besonders am Abend im Bett, bspw. wenn ich nicht gut einschlafen kann, weil die Gedanken kreisen. Sie funktioniert ähnlich wie die erste Übung, nur mit anderen Zählzeiten.

Atme entspannt ein, während du bis 4 zählst.
Halte den Atem an und zähle bis 7.
Atme vollständig wieder aus, während du bis 8 zählst.

Die Zunge liegt dabei entspannt hinter den oberen Schneidezähnen. Wiederhole diesen Ablauf so oft wie du willst. Bei der Übung ist es wichtig, sich an die Zähl-Verhältnisse zu halten. 

Diese Atemübung wirkt stark beruhigend und kann ein hilfreiches Einschlaf-Ritual werden.

Das war meine Serie zum Thema „Burnout als Designerin“. Bei Fragen zu den ätherischen Ölen wende dich einfach per E-Mail an mich. Es ist möglich diese zum Einkaufspreis zu beziehen (Werbung), gerne helfe ich dir dabei.

Alles Liebe
Sarah

Ätherische Öle bei Burnout

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Business-Tipps gegen Burnout

Design

Burnout als Designerin – Teil 2

Heute teile ich einige Business-Tipps gegen Burnout. Dieser Artikel ist Teil meiner dreiteiligen Serie „Burnout als Designerin“. Im ersten Teil gehe ich auf meine persönliche Story ein. Im zweiten (diesem) Teil mit dem Titel „Business-Tipps gegen Burnout“ teile ich Tipps mit dir, die du in deinem Unternehmen etablieren kannst, um dein Stress- und Belastungslevel etwas zu reduzieren. Und im dritten Teil berichte ich über ätherische Öle und andere alltägliche Hilfspraktiken, die dich bei Burnout unterstützen können bzw. dagegen vorbeugen.

Burnout als Designerin vermeiden – wie?
Eine Bestandsaufnahme

Ich kann dir natürlich keine Anleitung dafür geben, wie sich Burnout vermeiden lässt, aber ich kann dir nur empfehlen, ab und zu innezuhalten und dich zu fragen, wie es dir eigentlich gerade geht.

Schließe doch einfach mal für einen Moment deine Augen und spüre in deinen Körper hinein. Lass die Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen, und versuche dich mehr und mehr auf dein Inneres zu konzentrieren. Nimm deinen Atem wahr, den Herzschlag, das Heben und Senken deines Brustkorbs.

Was fühlst du jetzt in diesem Moment? Wo spürst du Enge oder Blockaden? Was fühlt sich gut an? Kannst du den Geist etwas zur Ruhe bringen oder nicht? Beobachte das einfach.

Welche Muster kannst du generell aktuell in deinem Leben wahrnehmen? Fühlst du dich vielleicht unruhig und gestresst? Kannst du schlecht einschlafen? Hast du wiederkehrende körperliche Probleme, wie z. B. Kopfschmerzen? Mache einfach mal eine Bestandsaufnahme.

Welche Bereiche deines Lebens fühlen sich aktuell leicht an? Was macht dir Spaß, was erledigt sich wie von selbst? Und was sind die anstrengendsten Bereiche? Beobachte.

Vielleicht bringt dir diese kurze Übung schon etwas Klarheit. Du kannst deine Gedanken auch einfach niederschreiben.

Ich möchte dich dazu einladen, in die Selbstverantwortung zu kommen. Indem du dich, deinen Körper und deinen Geist besser kennenlernst, kannst du auch besser darauf reagieren. Überlege, ob es Sinn macht, Hilfe einzuholen. Und überlege, welche Schritte du vielleicht selbst tun kannst, damit es dir besser geht.

Acht Business-Tipps gegen Burnout

1 – Finde etwas, das dir Spaß macht, und kultiviere es.

Sport, Zeichnen, Yoga, Meditation, Lesen, Kochen, … plane dir bewusste Zeiten dafür ein, am besten in deinem Kalender. Ich weiß, wie schwer das sein kann. Aber lass dann einfach mal alles andere gut sein. Und wenn es nur 10 Minuten sind.

2 – Erstelle einen Wochenplan.

Zu welchen Zeiten bist du am kreativsten? Wann kannst du besser organisatorische Dinge erledigen? Versuche Patterns zu erkennen und sie dir zunutze zu machen. Magst du dir einen (halben) Tag in der Woche nehmen, um dich um dein Unternehmen zu kümmern, anstatt an Kundenprojekten zu arbeiten, oder um einfach mal ein Buch zu lesen? Musst du jederzeit erreichbar sein? Oder könntest du nur zu bestimmten Zeiten auf E-Mails reagieren und feste Telefontermine vergeben? Möchtest du abends arbeiten und morgens ausschlafen? Du kannst es selbst entscheiden!

Du musst dich nicht akribisch an deinen Plan halten, aber er gibt dir Struktur und eine Leitlinie. 

3 – Kreiere Templates.

Ich wette, es gibt immer wiederkehrende Aufgaben oder Abläufe in deinem Unternehmen. Mache dir das zunutze und bereite dich darauf vor, z. B.:

Lege dir E-Mails an, die du bei Kontaktanfragen versenden kannst, ohne jedes Mal eine neue Mail aufsetzen zu müssen. / Erstelle einen Fragebogen, der deine wiederkehrenden Fragen bei Kontaktanfragen aufgreift. / Erstelle eine FAQ Seite, auf die du Leute weiterleiten kannst. / Setze ein Template für Angebote auf. / Wie präsentierst du deinen Kunden Ergebnisse? Vielleicht macht auch hier eine Vorlage Sinn. Gleiches gilt auch für so viele andere Bereiche. 

4 – Nutze Tools, die dir Arbeit abnehmen.

Ich arbeite mit einem Projektmanagement Tool. Es ist super für einen nachvollziehbaren Kommunikations­verlauf während eines Projektes. Das Programm ermöglicht es, alle Informationen, Fragen und Inhalte überschaubar an einem Ort zu sammeln. Das erspart dir etliche E-Mails. Und du kannst auch deine privaten oder interne Listen anlegen.

Neu eingerichtet habe ich außerdem ein Scheduling Tool, um Zoom- oder Telefontermine abzustimmen. Dadurch eliminierst du zeitintensive Terminfindungs-E-Mails. 

Natürlich bedarf es einer Einrichtung dieser Tools und somit etwas Zeiteinsatz. Auf lange Sicht lohnt es sich jedoch, hier smart vorzugehen und Tools wie auch Prozesse zu optimieren.

Business-Tipps gegen Burnout als Designerin

5 – Setze Grenzen – für KundInnen, aber auch für dich selbst.

Gibst du deine Telefonnummer heraus oder kommunizierst du lieber an festen Terminen per Videochat? Bist du nach 18 Uhr über Instagram erreichbar? Bleibt der Rechner am Sonntag aus? Du kannst alles festlegen, so wie es für dich passt und angenehm ist.

6 – Gib Aufgaben ab.

Ich habe es im ersten Teil schon angekündigt: das ist nicht meine große Stärke. Bis dato mache ich alles selbst. Ob es die Steuererklärung ist oder die Reinzeichnung. Aber das muss nicht sein! Gibt es Aufgaben in deinem Unternehmen, die dir absolut keine Freude bringen oder dich stark belasten? Dann denke an, diese auszulagern. Bei mir ist es (nach aktuellem Stand) die Web-Entwicklung. Ich mache das zwar gerne, aber sobald der Druck dabei ist, es für KundInnen zu machen, wünschte ich mir, ich könnte es einfach an einen Entwickler abgeben und mich nur noch aufs Design fokussieren. Steuerangelegenheiten würde ich zukünftig auch gerne abgeben. 

Was könntest du noch auslagern? Social Media, Reinzeichnung, Akquise oder sogar Konzept- und Designentwicklung, wenn du bspw. mit einem Junior Designer zusammenarbeitest. Wo siehst du dich in 5 Jahren und welche Aufgaben möchtest du dann gerne noch selbst erledigen? Warum also so lange warten?

7 – Tausche dich aus.

Suche den Kontakt zu anderen Selbstständigen und sprich offen und ehrlich mit ihnen. Du bist nicht alleine, egal wie doof die Situation auch sein mag. Lasse dich inspirieren oder einfach mal Dampf ab. Diese Personen müssen nicht in deinem direkten Umfeld sein. Sicher hast du auch online einige Kontakte, und wenn nicht, schreibe doch einfach mal jemanden an. Wir Kreativen sind meistens hilfsbereit und an Austausch interessiert. Oder schau dich nach lokalen Ladies, Wine & Design Gruppen o. ä. um.

8 – Überdenke deine Preisgestaltung.

Wenn deine Preise zu knapp kalkuliert sind, bist du ihm Arbeitsrad gefangen. Du musst mehr und mehr arbeiten, um deinen gewünschten Umsatz zu erzielen. Denke darüber nach, ob du Aufwand oder Deliverables kürzen oder deine Preise anheben kannst, um somit den Druck etwas von deinen Schultern zu nehmen.

Das waren meine Gedanken und Anregungen! Vielleicht helfen dir diese Business-Tipps gegen Burnout, etwas entspannter zu bleiben und dich besser vorbereitet zu fühlen für alle Aufgaben, die dich täglich erwarten. Ein eigenes Business wird immer Arbeit bedeuten und ist ständig im Prozess, aber im besten Fall stresst es dich nicht so sehr, dass es im Burnout endet.

Business-Tipps gegen Burnout – Weitere Möglichkeiten einem Burnout als Designerin vorzubeugen

Im dritten Teil der Blogpost-Reihe „Burnout als Designerin“ möchte ich dir ätherische Öle vorstellen, die dich bei Burnout unterstützen können bzw. dagegen vorbeugen.

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Alles Liebe
Sarah

Business-Tipps gegen Burnout

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Burnout als Designerin – Teil 1

Design, Oils

Dieser Artikel ist Teil meiner dreiteiligen Serie „Burnout als Designerin“. Im ersten Teil gehe ich auf meine persönliche Story ein. Im zweiten Teil teile ich Tipps mit dir, die du in deinem Unternehmen etablieren kannst, um dein Stress- und Belastungslevel etwas zu reduzieren. Und im dritten Teil berichte ich über ätherische Öle und andere alltägliche Hilfspraktiken, die dich bei Burnout unterstützen können bzw. dagegen vorbeugen.

Wenn es dir so geht wie mir, dann fragst du dich vielleicht an einem bestimmten Punkt in deinem Leben, ob du nicht gerade mitten in einem Burnout steckst oder darauf zurast. Burnout als Designerin? Das ist ernst zu nehmen! Viele Designer*innen, zumindest viele, die ich kenne, sind ein Paradebeispiel eines Workaholics, Perfektionisten und versuchen es allen recht zu machen. Das geht oft damit einher, dass wir viel zu lange vor dem Screen sitzen, uns zu wenig bewegen, und Stress auf den verschiedensten Ebenen erfahren – z. B. in Form von Deadlines, Kommunikation, visueller Überflutung, Leistungsdruck, dem Anspruch an uns selbst oder wenig Zeit für sich. Wenn du dir dann noch vieles zu Herzen nimmst, kann es irgendwann einfach zu viel sein. 

Der erste Teil der Serie wird sehr persönlich, aber ich finde, bei dem Thema darf es mehr Offenheit geben. Über eine Rückmeldung, deine eigenen Erfahrungen sowie Austausch freue ich mich schon jetzt!

Meine Story — Wann dachte ich, dass ich ein Burnout als Designerin habe?

Kurz vorweg: ich wurde nie mit Burnout diagnostiziert. Ich kann jedoch mich und meinen Körper ganz gut einschätzen. Das heißt leider nicht, dass ich nicht trotzdem in die große Falle tappen kann. Ich habe viele Warnsignale gesehen, mitunter ignoriert und dann auch einige Auswirkungen ordentlich zu spüren bekommen.

Mit einer Selbstständigkeit kommen mehr Freiheiten, aber auch mehr Verantwortung und: Sorgen. Ich bin ein Mensch, der viel nachdenkt. Das kann gut sein, jedoch drehen sich dann manchmal die Gedanken im Kreis: Wie gewinne ich Kunden? Was passiert, wenn mal kein Auftrag da ist? Dieses Gedankenkarussell wechselt sich ab mit Phasen, in denen man super viel zu tun hat und gefühlt nie zur Ruhe kommt, weil noch etwas erledigt werden muss. Ich fühle mich oft so, als sei ich gleichzeitig CEO, Designerin, Strategin, Marketing-Chefin, Sekretärin, Projektmanagerin, Social Media Managerin, Steuerfachangestellte, Recruiterin, Werberin, Texterin, Programmiererin und Yogalehrerin in einer Person.

Anfang letzten Jahres bekam ich höllische Schmerzen im Zahn- und Kieferbereich. Nach wochenlangen Phasen mit Arztbesuchen und schlaflosen Nächten wurde mir eine Trigeminusneuralgie diagnostiziert. So etwas kann einen im schlimmsten Fall das ganze Leben begleiten. Ich bekam Tabletten verschrieben und die Lage pendelte sich wieder ein, bis ich sogar irgendwann nach langer Zeit die Medikamente wieder absetzen konnte.

Aber es ging weiter. Ein verwirrter Hormonhaushalt, Hautprobleme, Müdigkeit, Anspannung, Antriebslosigkeit. Mehr Stress, überall um mich herum die kuriosesten Erlebnisse. Alles fühlte sich an wie gegen mich verschworen. Dann Corona. Auftrags-Absagen. 

Vor ein paar Wochen hatte ich eine Phase, da wollte ich morgens einfach im Bett liegen bleiben. Ich hatte keine Lust mehr auf Nichts, keine Motivation, ich war so, so müde. Da dachte ich: ich glaube das ist Burnout.

Wie kann man auf ein Burnout als Designerin reagieren?

Du solltest auf jeden Fall in Betracht ziehen einen Arzt zu besuchen. Ich bin bspw. bei einem Heilpraktiker in Behandlung, der mir hilft, meine „Wehwehchen“ und die Ursachen zu lindern, zwischenzeitlich auch bei einer Neurologin. Auf keinen Fall solltest du die Anzeichen ignorieren.

Ich finde, der erste Schritt ist Akzeptanz. Sich selbst eingestehen, dass es einem gerade nicht gut geht. Ich habe viel geschlafen und langsam alles abgearbeitet, was an beruflichen und privaten Aufgaben offen war. 

Überall in meinem Umkreis (Zuhause oder Studio) ist es meist ziemlich laut. Zufällig haben mein Freund und ich letztens einen kleinen Park entdeckt. Schon eine kurze Auszeit dort fühlte sich richtig wohltuend an. Ich habe auch seit langer Zeit wieder angefangen zu joggen und Yoga nur für mich, mit anderen Lehrern, zu praktizieren. The hardest part sind für mich Glaubenssätze. Es ist alles eine große Übung im Vertrauen und viel Mindset-Arbeit: sich bspw. nicht verrückt zu machen, wenn das Geld nicht so fließt. 

In dieser Phase habe ich außerdem ein großes Business-Investment gemacht und mich einer Mastermind-Gruppe angeschlossen. Ein erster Impuls davon war das „Journaling“ – Gedanken einfach niederzuschreiben. Ich habe den Eindruck, das befreit den Kopf.

Ein ganz wichtiges Element sind für mich auch meine ätherischen Öle von doTERRA. Ich weiß wirklich nicht, was ich ohne sie machen würde. Im dritten Teil des Blogposts „Burnout als Designerin“ werde ich einige Öle mit dir teilen, die mir gut tun.

Burnout als Designerin

Burnout als Designerin vermeiden

Ob ich nun wirklich Burnout habe / hatte oder nicht, sei dahin gestellt. Ich weiß aber, dass alles etwas viel war und dass ich zukünftig mehr auf mich aufpassen muss. Mehr Ruhe, mehr Selfcare, mehr Sport, mehr Meditation…

Wie man sein Unternehmen führt, wie man sich strukturiert und organisiert, sind ebenfalls wichtige Faktoren. Grenzen zu Kunden setzen, ein paar Regeln einführen. Die Arbeitstage besser planen. Ich bin darin immer noch nicht super gut, weil ich oft mit dem Flow gehen möchte. Aber ich arbeite daran.

Vielleicht auch Aufgaben abgeben und nicht alles selber machen. Das ist für mich eine der größten Hürden und ich bin gespannt, wann ich das in der Zukunft umsetzen werde.

Im zweiten Teil des Blogposts „Burnout als Designerin“ möchte ich dir ein paar Gedankenanstöße mitgeben, die du in deinem Unternehmen etablieren kannst, um dein Stress- und Belastungslevel etwas zu reduzieren.

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Alles Liebe
Sarah

Burnout als Designerin

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9 Öle für mehr Kreativität

Design, Oils

Ätherische Öle für mehr Kreativität: Wünschst du dir an manchen Tagen einen kleinen Schubs, wenn du dich wenig motiviert oder inspiriert fühlst, es aber als Designer*in dein „Job“ ist, produktiv zu sein und etwas zu kreieren? Wir alle wissen: Niemand ist jeden Tag und von morgens bis abends dazu in der Lage.

Es hilft zum Einen, für sich selbst herauszufinden, zu welchen Tageszeiten man sich am besten den kreativen Aufgaben zuwendet, aber ein wenig Unterstützung durch ätherische Öle kann zusätzlich Gold wert sein.

Hier findest du 9 Öle für mehr Kreativität, die jeder Gestalter kennen sollte.

Meine persönlichen Lieblingsöle für mehr Kreativität

Wild Orange
Das Öl der Fülle

Wild Orange ist DAS Öl, um Kreativität zu fördern. Es weckt den natürlichen kreativen Sinn in jedem von uns und inspiriert dazu, für alle Probleme oder Aufgaben eine Fülle an Lösungen zu finden.

Wild Orange kann uns mit unserem inneren Kind verbinden und bringt Spontanität, Spaß und Freude ins Leben, um spielerisch an Dinge ranzugehen.

Unabhängig davon ist das ätherische Öl stark stimmungshebend und fördert das Empfinden von Glück.

Es sorgt für emotionale Klarheit und erlaubt uns, ein falsches Mindset („nicht genug“ oder „Mangel an …“) loszulassen. Es ist super geeignet für Workaholics.

Mantra: Ich werde erfüllt von kreativer Energie und ziehe neuen Ideen an.

Clary Sage
Das Öl der Klarheit + Vision

Clary Sage hilft, die Sichtweise zu wechseln und offen für neue Ideen und Perspektiven zu sein. Einschränkende Glaubenssätze können mit der Unterstützung des Öls aufgelöst werden. So werden wir offener für neue Möglichkeiten und Erfahrungen und können uns diese konkret vorstellen und visualisieren.

Clary Sage hilft dabei, dass wir ein feineres Gespür für Details wie auch das große Ganze entwickeln und unseren Geist dafür öffnen. Es fördert Konzentration, Intuition und löst kreative Blockaden.

Mantra: Ich vertraue mir selbst und bin ein kreativer Schöpfer.

Green Mandarin
Das Öl des puren Potenzials

Das Aroma von der grünen (unreifen) Mandarine ist fröhlich und strahlend. Es erinnert uns an eine positive Naivität und Entzückung, wie Kinder sie wahrnehmen können. Dadurch zeigt es uns, was für ein tiefes Potenzial in uns steckt, und welche Möglichkeiten vor uns liegen.

Alles ist ein fließender Prozess, alles ist ständig im Entstehen. Erlaube dir selbst immer weiter zu träumen und diese Möglichkeiten aufzuspüren.

Tipp: Green Mandarin ist perfekt als Zugabe zu deiner Body Lotion geeignet, weil es als einziges Zitrusöl nicht photosensitiv ist. So kannst du direkt am Morgen mit einem Gefühl von Begeisterung und Offenheit für Wunder in den Tag starten.

Passion
Das Öl der Leidenschaft

Wenn du den Eindruck hast, dir fehlt es an Leidenschaft und Antriebskraft, dann könnte Passion dein Öl sein!

Passion hilft dabei, sich den Dingen wieder freudiger und verspielter zu widmen, wenn wir überarbeitet sind oder der Spaß im Leben zu kurz kommt.

Durch die ätherische Öle-Mischung bestehend aus Kardamom, Zimt, Ingwer, Nelke, Sandelholz und Jasmin trauen wir uns möglicherweise an riskantere Aufgaben oder Projekte heran und limitieren uns nicht von vornherein.

Passion hilft dir, deine Kreativität voll auszuschöpfen, und deiner Vorstellungskraft keine Grenzen zu setzen. Es ist auch perfekt geeignet, wenn sich aktuell alles nach Routine, Langeweile oder Verpflichtung anfühlt.

Tipp: Nutze den Passion Touch Roll-On, um das Öl im Laufe des Tages immer griffbereit zu haben.

Frankincense
Das Öl der Wahrheit

Keinem Menschen fehlt es an Kreativität, Innovation und Größe. Man sagt, im Zweifel nutze Frankincense (Weihrauch). Generell ist es DAS Öl, um auf eine höhere Frequenz zu kommen, Negatives abzustreifen und ins volle Potenzial reinzufinden.

Frankincense schafft eine Verbindung zu etwas sehr Altem und bringt einen zurück zur Wahrheit: sodass man den Impuls fühlen kann, was in einem Moment tatsächlich gut und richtig ist. Es entfernt die Scheuklappen von den Augen, die Mauern vom Herzen und öffnet den Geist.

Das Öl wirkt stark auf spiritueller Ebene und öffnet die Seele, was für den Kreativitätsprozess äußerst bedeutsam sein kann.

Tipp: 1 Tropfen in den Handflächen verreiben und mehrmals tief einatmen oder mit einer Atemübung / Meditation verbinden.

Öle für mehr Kreativität

Hawaiianisches Sandelholz
Das Öl der Hingabe

Bleiben wir bei einem stark spirituellen Öl, dem wunderbar duftenden Sandelholz. Sandelholz beruhigt den Geist, sodass wortwörtlich mehr Ruhe einkehren kann, um tief in unsere Seele hinein zu hören. Dadurch können wir eine höhere Bewusstseinsebene erfahren.

Sandelholz schafft mentale Klarheit und stärkt die Intuition.

Ganz persönlich glaube ich, dass uns eine achtsamere und bewusstere Lebenshaltung zu reflektierteren Menschen werden lässt, was wir wiederum in den Gestaltungsprozess mit einfließen lassen können. Demzufolge sehe ich hier durchaus eine große Verbindung zwischen Spiritualität und Kreativität.

Tipp: Im Vergleich zum Hawaiianischen Sandelholz, welches eher unsere oberen Chakren anspricht (Kopf, Geist), bezieht sich das Indische Sandelholz eher auf die unteren Chakren (Erdung, Ursprung).

Zypresse
Das Öl des Flusses

Zypressenöl kreiert energetischen Fluss. Energien können in Schwung gebracht werden und Flexibilität und Öffnung im Geist wie im Herzen fördern.

Das Öl ist sehr gut für Perfektionisten geeignet, weil es uns lehrt, Kontrolle abzugeben. So können sich die Dinge wieder natürlicher entwickeln, Ideen können freier fließen und sich entfalten, ohne dass sie erzwungen werden.

Zypresse arbeitet stark emotional und bringt uns als Baumöl ebenso auch eine gute Portion Erdung.

Mantra: Ich bin flexibel und lasse die Energien frei fließen.

„Ich selbst möchte als Designerin diese Öle für mehr Kreativität nicht mehr missen!“
— Sarah, Mindt Studio


Motivate
Das Öl für Motivation

Motivate ist eine Öle-Mischung und besteht aus Pfefferminze, Clementine, Koriander, Basilikum, Yuzu-Schale, Zitronenmelisse, Rosmarin und Vanille.

Die Mischung ist speziell zu dem Zweck entwickelt worden, Ermutigung wie auch Motivation zu verbreiten. Wenn du antriebslos bist und dein Wille mal wieder etwas angefeuert werden könnte, solltest du diese kraftvolle Mischung ausprobieren. Sie stärkt einen kriegerischen Geist und bereitet dich auf neue Herausforderungen vor.

Motivate gibt dir Energie, um deine Aufgaben zu erledigen und aktiv zu werden, wenn du dich bspw. aktuell wenig inspiriert fühlst, um ein Projekt anzugehen. Es schenkt Hoffnung und Selbstbewusstsein.

Tipp: Nutze den Motivate Touch Roll-On, um das Öl im Laufe des Tages immer griffbereit zu haben, oder diffuse den Duft an deinem Arbeitsplatz.

Blue Tansy
Das Öl der Tat

Mein letztes Öl in dieser Reihe – für einen zusätzlichen, besonderen Schub an Motivation und um gegen die altbekannte Prokrastination anzugehen!

Nutze Blue Tansy als kraftvollen Unterstützer, um deine Passion/Leidenschaft in ein Vorhaben zu manifestieren und in die Tat umzusetzen.

Das Öl sensibilisiert uns dafür, dass jeder Tat eine Entscheidung vorangeht und dass ein jeder sich bewusst und aktiv dafür entscheiden kann, sein volles Potenzial auszuschöpfen. Es schenkt Disziplin und entfacht Enthusiasmus.

Tipp: Massiere über einen längeren Zeitraum täglich einen Tropfen Blue Tansy auf deinen linken Zeh ein und beobachte, was es mit dir macht.

Öle für mehr Kreativität – so helfen sie auch dir

Das waren meine liebsten Öle für mehr Kreativität und zur Förderung von Motivation, Spaß und Disziplin bei unserer Arbeit als Designer*innen.

Wenn du dir eins dieser Öle aussuchen müsstest – welches wäre es? Teile es mit uns! 

Ich nutze die Öle von doTERRA, weil sie garantiert reine therapeutische Qualität haben und über die höchst mögliche Wirkung verfügen. Die Öle sind sicher, kraftvoll und sorgfältig aus Pflanzen destilliert.

Wenn dich die Öle von doTERRA interessieren, kannst du dich über diese Seite registrieren – oder du schreibst mir einfach eine Mail. (Werbung unbezahlt)

Das hat dich interessiert? Dann schau dir auch meine Liste an erhebenden Ölen an!

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10 ätherische Öle fürs Home Office

Design, Oils, Yoga

Als Unternehmerin und selbstständige Designerin bin ich es gewohnt in meinem eigenen Studio oder von Zuhause aus zu arbeiten – die aktuelle Lage bringt mehr und mehr Menschen in diese Situation. Wenn du auch eine/r von ihnen bist, möchte ich dir heute einige ätherische Öle fürs Home Office vorstellen. Du sehnst dich nach mehr Produktivität, Konzentration, Fokus oder Kreativität? Dann lies weiter!

Mehr Produktivität, Konzentration, Fokus und Kreativität

Am besten kannst du die folgenden Öle in einem Diffuser einzeln oder gemischt nutzen. Ich empfehle in der Regel max. 3 verschiedene. Oder du verreibst 1–2 Tropfen in den Handflächen und atmest den Duft ein.


1 Lemon

Das Fokus-Öl, Energiespender und ein toller Stimmungsaufheller. Du könntest deinen Arbeitstag damit beginnen, ein Glas Wasser mit einem Tropfen Zitronenöl zu trinken. Das klärt dich gleich einmal von innen und schafft ein schönes Ritual. Aromatisch kann Lemon bspw. dann zum Einsatz kommen, wenn du Müdigkeit verspürst, von etwas überwältigt bist oder wenn du dir mehr Konzentration & Fokus auf eine Sache wünschst.
 

2 Wild Orange

Das Öl der Fülle. Dieses Öl ist sehr vielfältig in seiner Wirkungsweise. Es kann eine positive Stimmung fördern, hilft dir, Gefühle von Nervosität und eine Workaholic-Einstellung loszulassen und stattdessen mehr Spontanität, Spaß und Freude in dein Leben einzuladen. Außerdem unterstützt es die Kreativität in uns und inspiriert uns dazu neue Wege zu gehen und frische Lösungsansätze zu finden.

3 Peppermint

Das Öl der Lebensfreude – belebend & konzentrationsfördernd. Mit Pfefferminze kannst du durch die Arbeit gleiten. Es stimuliert das Gehirn und kann dir einen richtigen Frische- oder Aufmerksamkeitskick verleihen. Wenn du deine Stimmung heben möchtest, probiere unbedingt mal Pfefferminze zusammen mit Wild Orange oder Lemon aus. 

4 InTune

InTune ist die Konzentrationsmischung. Sie steht für absolute Präsenz. Während Lemon anregend ist, beruhigt InTune den Geist. Die Mischung kann gut helfen, wenn du schnell von einer zur nächsten Idee springst oder dich in Tagträumen verlierst. Sie bringt dich wieder ins Hier und Jetzt, um ins volle Bewusstsein zu kommen. Bei Bedarf mit Trägeröl (z. B. fraktioniertes Kokosöl) verdünnt auf Schläfen und Nacken auftragen.

5 PastTense

Die Mischung für Erleichterung: PastTense kann Kopfschmerzen lindern, aber hilft auch dabei den Stress und die Anspannung loszulassen, die diese Schmerzen möglicherweise hervorgerufen haben. Die Mischung lässt dich besser runterfahren und nach arbeitsintensiven Zeiten oder sogar Burnout wieder zu neuem Gleichgewicht gelangen. Bei Bedarf mit Trägeröl verdünnt auf Schläfen und Nacken auftragen oder an der Flasche riechen.

10 ätherische Öle fürs Home Office!

6 Spearmint

Die Grüne Minze bringt Wachheit und Klarheit in unsere Gedanken. Das erfrischende Aroma kann helfen, wenn du dich isoliert fühlst oder Stress ausgesetzt bist und stattdessen Gefühle von Ausgeglichenheit erwecken. Außerdem kannst du Spearmint gut vor wichtigen Telefonaten oder Verhandlungen einsetzen, denn es unterstützt dein Selbstbewusstsein und eine wortgewandte Kommunikation.

7 Thinker

Thinker aus der Kids Collection sollte unbedingt auch von Erwachsenen gekannt und verwendet werden. Du machst eine Weiterbildung, einen Online-Kurs oder lernst ein neues Tool? Thinker stärkt dabei deine Konzentration und dein Erinnerungsvermögen. Bereits mit fraktioniertem Kokosöl verdünnt, kannst du die Mischung direkt auf Schläfen, Nacken oder Pulspunkte auftragen oder einfach aus der Flasche inhalieren.

8 Balance

Du hattest einen anstrengenden Tag und möchtest nach der Arbeit runterkommen? Oder du möchtest verwurzelt und gestärkt in einen neuen Tag starten, weil dich wichtige Aufgaben erwarten? Dann ist Balance, die erdende Mischung aus Baumölen, deine Wahl. Sie lehrt uns Geduld und innere Stärke, sowie Verbindlichkeit. Auch super für zwischendurch, wenn du dich erden willst – so schnell kann dich damit nichts aus der Ruhe bringen. Solltest du in Zukunft beruflich unterwegs sein, hilft Balance außerdem bei Jetlag.

9 Deep Blue

Home Office bedeutet häufig: langes Sitzen einhergehend mit Beschwerden im Rücken, in den Beinen oder am restlichen Körper. Deep Blue kann auf körperlicher Ebene Schmerzen lindern. Es es hilft uns aber auch, bei Unruhe cool und gefasst zu bleiben. Für die körperliche Anwendung mische ein paar Tropfen mit fraktioniertem Kokosöl und massiere es auf die betroffenen Stellen ein. Ein Tipp ist hier auch die Deep Blue Rub Lotion, die das Auftragen noch erleichtert.

10 Lavender

Das Öl der Kommunikation. Lavendel ist zwar als wirksames Beruhigungsmittel bekannt, jedoch kann das Öl noch viel mehr. Es unterstützt uns darin, das, was wir denken und fühlen, tatsächlich auszusprechen und offen und ehrlich mit unseren Mitmenschen zu kommunizieren – mit Ruhe und Gelassenheit. Lavendel passt gut zu Spearmint und macht sich im Frühling auch prima mit Peppermint und Lemon (Tipp für all diejenigen, die mit Allergien zu tun haben).

10 ätherische Öle fürs Home Office!

Wie kannst du diese ätherischen Öle fürs Home Office kombinieren?

Generell kann ich dir empfehlen, im Diffuser bspw. verschiedene Zitrusöle miteinander zu kombinieren oder ein Zitrusöl mit einem Minzöl. Auch mit Lavendel mischen sich diese gut. Probiere es einfach mal aus! Du kannst vorab an den Flaschen schnuppern oder ganz intuitiv wählen.

Home Office Diffuser Blends

Diffuser Blends „Ätherische Öle fürs Home Office“

Happy & Focused
3 Tropfen Peppermint
3 Tropfen Wild Orange

Grounding Start
2 Tropfen Lavender
4 Tropfen Balance

Keep your head up
2 Tropfen Lemon
2 Tropfen Peppermint
2 Tropfen Lavender

Speak your truth
3 Tropfen Spearmint
3 Tropfen Lavender


Wie du die richtigen Öle für dich findest und deine ätherischen Öle fürs Home Office beziehen kannst

Natürlich eignen sich auch viele andere Öle gut für eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Wenn du eine Empfehlung oder Beratung zum Thema ätherische Öle fürs Home Office, zugeschnitten auf deine Bedürfnisse wünschst, dann melde dich bei mir!

Ergänzt wird dieser Post bald von einer Übersicht erhebender Öle sowie Ölen für mehr Kreativität. Also stay tuned & schaue regelmäßig vorbei!

Wenn dich die Öle von doTERRA interessieren, kannst du dich über diese Seite registrieren – oder du schreibst mir einfach eine Mail.

Hast du schonmal darüber nachgedacht, ätherische Öle fürs Home Office einzusetzen? Oder nutzt du sie bereits? Was sind deine Lieblingöle beim Arbeiten? Teile sie mit uns!

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Home Office Diffuser Blends – Rezepte

Dein Freebie – für dich zusammengefasst und fertig zum Ausdrucken: „Ätherische Öle fürs Home Office“ als PDF. Gratis, wenn du dich zu meinem Newsletter anmeldest.

Freebie: Home Office Öle

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Dein Yoga Business mit einem neuen Erscheinungsbild stärken

Design, Yoga

Du bist YogalehrerIn, Pilates oder Barre TrainerIn, möglicherweise InhaberIn eines eigenen Studios und möchtest dein Business auf das nächste Level heben? Dann ist dieser Beitrag für dich: Ich zeige dir, wie sich ein neues Branding auf dein Yoga Business auswirken kann.

Yoga Business Ist-Zustand Analyse

Ausgangssituation A

Du besitzt noch gar kein Logo oder Erscheinungsbild. Du startest gerade mit voller Power in deine Yoga Karriere, nimmst deine Bestimmung sehr ernst und bist bereit, in deinen Traum zu investieren. Oder du bist bereits länger dabei, aber bislang war das Thema nicht so wichtig für dich. Du merkst: Jetzt ist es an der Zeit, dich zu professionalisieren.

Ausgangssituation B

Dein Logo oder Erscheinungsbild ist schon etwas in die Jahre gekommen und verkörpert deine Unternehmenswerte nicht (mehr). Du möchtest weiter wachsen und kannst dir vorstellen, in ein neues Design zu investieren.

Dein Yoga Business stärken

In welcher Ausgangssituation befindest du dich?

Nun, da wir den Ist-Zustand analysiert haben und du dich vielleicht in einer der Positionen wieder gefunden hast, können wir weiter denken! 

Ausgangssituation A zeigt ganz klar: wenn du mit deinem Yoga Business ernsthaft Erfolg haben möchtest, brauchst du ein professionell erstelltes Markendesign. Du kannst gleich weiter zum Pure Strategy Paket springen.

Yoga Business Strategie

Wenn du dich in Ausgangssituation B siehst, dann stelle dir doch einmal selbst die folgenden Fragen: 

Was gefällt dir an deinem aktuellen Erscheinungsbild und was gefällt dir nicht (mehr)?

Hast du einen konsistenten Umgang mit deinem Erscheinungsbild? D. h. besitzt du neben deinem Primary Logo weitere Logo Optionen? Verwendest du Corporate Schriften und Farben? Gibt es einen Styleguide? Orientieren sich all deine Kommunikationsmittel an einer Identity? Bietet dir das Branding dennoch genügend Variabilität?

Welche Botschaft denkst du sendet dein Erscheinungsbild aus und wie kommt es bei deiner Zielgruppe an? 

Denkst du, du spricht mit deinem Erscheinungsbild zum jetzigen Zeitpunkt die richtigen Menschen an?

Konntest du beim Beantworten der Fragen ein paar Unstimmigkeiten feststellen? Dann empfehle ich dir sehr, deine Marken-Strategie zu überdenken, um mehr Klarheit für die zukünftige Ausrichtung deines Yoga Business zu finden.

Pure Strategy Paket für dein Yoga Business

Mein Pure Strategy Paket hilft dir dabei, deine Ziele, Werte und Visionen klarer vor Augen zu haben. Es schafft in Form der Creative Direction die Grundlage für die Ausgestaltung deiner Marke.

You go! Nimm die Zukunft deines Yoga Business in die Hand und vereinbare noch heute ein Kickoff-Meeting mit mir.

Nun haben wir festgestellt, dass dein aktuelles Erscheinungsbild nicht (mehr) zu deinen Werten, deinen Zielen und Vorstellungen, deiner Zielgruppe oder deinen Visionen passt. Oder du besitzt noch gar kein Branding.

Das heißt, du vermittelst mit deinem Auftritt weder genau die Werte und Eigenschaften, die du vermitteln möchtest, noch erreichst du genau die Menschen, die du wirklich erreichen möchtest. All dies sind Faktoren, die dich möglicherweise daran hindern, mit deinem Yoga Business (weiter) zu wachsen. Stattdessen stagnierst du und hinderst dich selbst daran, dein volles Potenzial zu entfalten.

Yoga Business Ziele und Visionen

22 Möglichkeiten, wie ein professionelles Branding deinem Yoga Business helfen kann

  1. Du kannst dich von Mitbewerbern abheben.
    Schaffe ein Alleinstellungsmerkmal!
  2. Du professionalisierst dich.
  3. Dein Unternehmen wirkt hochwertiger.
  4. Du kannst selbstbewusster auftreten.
  5. Du erlangst ein gefestigtes oder neues Gefühl für den Wert deiner Arbeit.
  6. Deine Zielgruppe nimmt dich ernster und professioneller wahr und entscheidet sich eher für dich als für die Konkurrenz.
  7. Du kannst deine Preise anheben.
  8. Du kannst daraufhin evtl. größere Räumlichkeiten anmieten oder andere LehrerInnen einstellen.
  9. Indem dein Design deine Persönlichkeit und deine Werte symbolisiert, so wie du sie auch in deinen Klassen vermittelst, kannst du deine KundInnen noch fester an dich binden, weil sie sich deiner Marke zugehörig fühlen (Tribe-Charakter, Netzwerk aufbauen).
  10. Du kannst dein durchdachtes Branding auf alle Bereiche übertragen: auf deine Räumlichkeiten, deine Kommunikation, deine Kleidung & Equipment, und selbst auf deine Texte und dein Mindset.
  11. Du gibst deiner Zielgruppe ein Gefühl von Wertschätzung.
  12. Dein neues Design trägt eine tiefere Bedeutung in sich, die deine Zielgruppe spürt. Align your energy with the energy of your business!
  13. Du fühlst dich durch dein neues Branding authentisch repräsentiert und kannst dich damit identifizieren.
  14. Du kannst neue KundInnen finden und ansprechen.
  15. Fasziniere und beeindrucke die Menschen um dich herum, sodass sie den Weg zu dir wie von alleine finden.
  16. Schaffe Momentum.
  17. Du kannst strukturierter an deine Ziele herantreten und dein Branding strategisch dafür nutzen, kannst deine Markenkommunikation zielführend einsetzen.
  18. Ein stimmiger Gesamtauftritt: vom Newsletter über Flyer & Social Media bis zum Studio.
  19. Du erschaffst einen hohen Wiedererkennungswert.
  20. Du baust dir ein klares Profil auf.
  21. Einmal klar durchdacht, lässt sich ein gutes Erscheinungsbild auf alle Bereiche (s. o.) anwenden. Deine DesignerIn kann damit viel besser und effektiver arbeiten, da es eine Grundlage gibt, auf der sie aufbauen kann. Somit sparst du langfristig Geld.
  22. Außerdem werden sicherlich viele neue Ideen sprudeln, was du mit dem neuen Design alles anfangen kannst: Du wolltest immer schon einen Blog starten, Sweatshirts mit deiner Marke entwerfen, Notizbücher oder eigene Lotions herausbringen, ein Retreat anbieten … deinen Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Mit dem richtigen Branding lässt sich all dies umsetzen oder vermarkten.

Reach for the stars und erlaube dir in Fülle dein Yoga Business zu leben!

The Rising Brand Paket für dein Yoga Business

Wenn du jetzt voller Tatendrang steckst, und gleich damit beginnen möchtest, dein Yoga Business aufs nächste Level zu heben, dann schau dir unbedingt mein Rising Brand Paket an. Aufbauend auf dem Pure Strategy Paket geht es darin richtig tief in die Designphase über. Du erhältst mehrere Logos, eine Farb- und Schriftauswahl, ggfs. Patterns, mehrere Anwendungen wie z. B. Visitenkarten, Flyer oder Social Media Templates & einen Styleguide – all das, was du dafür brauchst, um eine starke, ehrliche & effektive Marke aufzubauen.

 


Action Steps für dein Yoga Business

Reflektiere deine aktuelle Situation: Befindest du dich in Ausgangssituation A oder B oder irgendwo dazwischen? Beantworte die obigen Fragen, wenn du bereits ein Logo oder Erscheinungsbild hast.

Welche der Punkte aus der Liste wünschst du dir für dich und dein Yoga Business?

Lasse die anderen Leser doch daran teilhaben und antworte mit einem Kommentar!

Ich bin hier für deine Fragen und helfe dir dabei, dein Yoga Business langfristig zu stärken!

8 Comments

Warum ich zukünftig den One Concept Approach verfolgen werde

Design

Der One Concept Approach

Ich habe den Begriff des “One Concept Approach” bislang nur auf englischsprachigen Seiten gefunden. Der „Ein-Konzept-Ansatz“ klingt zwar nicht so schön, aber drückt es doch auch ziemlich passend aus – was hat es damit auf sich und warum will ich diesen Ansatz für meinen Designprozess verwenden?

Es ist bei den meisten DesignerInnen gang und gäbe KundInnen mehrere Konzepte zu präsentieren, aus denen diese einen Ansatz auswählen können. Ich selbst habe bis vor kurzem noch genau so gearbeitet. Okay, ich stecke sogar noch mitten in Projekten drin, bei denen ich so arbeite. Obwohl ich mich schon länger nicht mehr damit wohl fühle. Denn einige Erfahrungen haben mir gezeigt, dass dadurch immer wieder Probleme auftreten können, die sich eigentlich vermeiden lassen.

Mein Weg zum “One Concept Approach”

Anfang des Jahres habe ich begonnen meinen Designprozess zu optimieren. Schon beim Angebotschreiben merkte ich, wie ich nicht mehr „2–3 Entwürfe“ inkludierte, sondern nur noch „1–2“, um mir somit bereits selbst die Möglichkeit zu geben, nur noch ein Konzept zu präsentieren. Irgendwie sind es dann aber doch immer noch zwei geworden. 

Es erfordert definitiv eine gewisse Überzeugung, den Weg des “One Concept Approach” zu gehen. Nun habe ich den Entschluss gefasst und werde es auch zukünftig genau so kommunizieren.

Lösungen statt Optionen

Als Art Direktorin und Grafikdesignerin möchte ich meinen KundInnen eine Lösung bieten und nicht mehrere Optionen schaffen. Ich werde von ihnen beauftragt, weil ich die Spezialistin bin, weil die Kunden mir vertrauen, weil ich weiß, was ich tue. Wenn ich jedoch zwei oder mehr Konzepte vorstelle, bietet das dann nicht Raum für Verwirrung? Zeugt das eventuell von einer gewissen Unentschlossenheit? Auf den ersten Blick zwar nicht, da man es genau so kennt. Wenn es aber mehrere Vorschläge gibt, dann ist auch nicht klar, welcher der passendste und effektivste ist.

Als Designerin bin ich durchaus in der Lage, diese eine Lösung für meine KundInnen zu finden. Die Erscheinungsbilder, die ich gestalte, sollen die KundInnen oder KäuferInnen meiner KundInnen ansprechen. Dahinter steckt jede Menge Recherche und Strategie. Warum sollte ich also am Ende meinem Auftraggeber die Wahl lassen, was nun das stärkste Konzept ist, und somit die immens wichtige Wahl einer subjektiven Entscheidung überlassen?

Denn das ist es schließlich: er oder sie wird immer – bewusst oder unbewusst – nach dem eigenen Geschmack auswählen, auch wenn man noch so sehr betont, dass wir für die entsprechende Ziegruppe gestalten.

Wenn dem Auftraggeber aber die eine, bestmögliche, strategisch überzeugende und anwendbare Lösung für das Branding vorliegt, dann steckt da ganz klar auch ein größerer Wert für sein Unternehmen dahinter.

“Technicians perform tasks.
Professionals provide a solution.”
Sean McCabe


Was andere DesignerInnen über den “One Concept Approach” sagen

Einige DesignerInnen und Studios gehen den Weg des “One Concept Approach” bereits, z. B. Melissa Yeager oder Rowan Made, und berichten nur Gutes darüber. Aber es gibt auch ein paar Dinge zu beachten: unter anderem müssen vorab die Rollen genau definiert sein. Der Kunde gibt die Ziele und Inhalte vor. Der Designer ist zuständig fürs Design und Design-Entscheidungen. Eigentlich ganz einfach. Jedoch sollten diese Zuständigkeiten vorab klargestellt sein.

Wir wollen vermeiden, dass KundInnen aus mehreren Konzepten ihre Rosinen herauspicken und alles zu einer „Frankenstein“-Lösung zusammenwerfen. Das ist tatsächlich oft die Realität. Ein bisschen was hiervon, aber auch ein wenig davon… das erhebt den Kunden / die Kundin zum Art Director und den Designer zum Pixel Pusher: die Dinge passen nicht mehr zusammen, aber die KundInnen denken, sie hätten eine großartige Idee gehabt.  Und ihn/sie wieder davon abzubringen, ist gar nicht so einfach.

“Because we present only one concept, we make sure that our initial presentation is killer.” – Rowan Made


Es treibt also mich als Designerin an, für dieses eine Konzept mein absolut Bestes zu geben, und die „Magie“ des Designs nicht auf mehrere Konzepte aufteilen zu müssen.


Die Vorteile des “One Concept Approach”

1. Als Designerin kann ich diesem einen Konzept meine volle Aufmerksamkeit schenken.

Natürlich ist es ein längerer Weg dorthin: mit sehr großer Wahrscheinlichkeit gingen diesem einen Konzept einige viele andere voran. Durch Entscheidungen und Verfeinerungen kristallisiert sich dann aber dieses Konzept heraus, welches viel stärker ist, als es 2–3 andere je (gleichzeitig) sein könnten. Denn hier müsste ich meine Energie, Aufmerksamkeit und Detailliebe ja auf die drei aufteilen. 

2. Das Konzept wird genau auf die Zielgruppe zugeschnitten.

Das ist natürlich generell das Ziel von guten Designern. Aber wenn man ehrlich ist: vermutlich werden mehrere Konzepte nie gleich gut zur Zielgruppe sprechen. Dieses eine Konzept aber kann ich bis ins kleinste Detail ausarbeiten und schließlich so gut im Kontext zeigen (durch Anwendungsbeispiele und Mockups), dass auch für meine KundInnen sehr schnell klar wird, warum genau dieses Konzept so gut funktioniert. 

3. Den KundInnen wird eine große Last genommen.

Auch wenn sie es vielleicht so gewohnt sind und sich erst einmal wünschen, mehrere Entwürfe gezeigt zu bekommen, sollten die KundInnen diesen Vorteil erkennen: Sie sind keine ausgebildeten oder erprobten Gestalter. Demnach sollten sie diese sehr wichtige Entscheidung auch nicht treffen müssen. 

4. Es gibt mir als Designerin Glaubhaftigkeit und baut Vertrauen zu meinen KundInnen auf.

Denn der “One Concept Approach” setzt Erfahrung und Selbstbewusstsein voraus und impliziert Professionalität – Anfänger oder Halbprofessionelle werden diesen Weg nicht wählen.


Ich bin super gespannt, wie sich der “One Concept Approach” in der Praxis für mich und meine KundInnen erproben wird. Ich werde ihn ausprobieren und dich an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Hast du Fragen dazu oder gehst diesen Weg ebenfalls und möchtest deine Erfahrungen mit mir teilen? Dann hinterlasse mir einen Kommentar!

Du würdest gerne mit mir zusammen arbeiten und den “One Concept Approach” für dein Projekt in Anwendung sehen? Schau dir mein Design-Angebot an!

Meine Website wird regelmäßig weiterentwickelt und mit mehr Inhalten befüllt. Auch wenn das manchmal etwas länger dauert, lade ich dich herzlich ein, regelmäßig vorbeizuschauen!

MINDT® ist eine eingetragene Marke.

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