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wine — Wein Packaging + Branding

Design

Wonach entscheidest du, welchen Wein du kaufst? Ich glaube ja, das Packaging Design trägt erheblich dazu bei, für welche Weinflasche man sich entscheidet. Und wer Wert auf Interior Design oder Design allgemein legt, freut sich ganz besonders, wenn sich die Flasche auch zuhause im Regal oder auf dem Esstisch gut macht!

Heute möchte ich ein Personal Project teilen, das in Zusammenarbeit mit Pierre von Helden entstanden ist. Auch wenn ich kaum Alkohol oder Wein trinke, liebe ich die Ästhetik einer Weinflasche einfach! Und es ist faszinierend, wie man ein solch kleines Etikett durch gute Gestaltung zu etwas Besonderem machen kann, das das gesamte Produkt aufwertet.

So haben wir mit „wine“ eine leckere, bunte und starke Weinmarke entwickelt! Schau dir auch gern die dazugehörige Case Study für dieses Wein Packaging Projekt an.

Mindt Design Studio Wine Packaging Linie 1
Mindt Design Studio Wine Packaging

Wein Packaging

Dieses Wein Packaging dreht sich um Spaß, Zusammenkommen mit Freunden und Genuss. Wir entwickelten nicht nur das Design, sondern auch den Vibe der Sprache. Jede Flasche kommt mit einem eigenen Mantra oder Spruch und wird dadurch zusammen mit der individuellen Gestaltung zu einem kleinen Kunstwerk erhoben.

Mindt Design Studio Wine Packaging Bag
Mindt Design Studio Wine Packaging Brand Identity Business Card

Die Entwicklung und Gestaltung dieses Wein Packaging Projektes war ein Herzensprojekt für uns. Wir sind total happy, wie gut sich das Wein Packaging auf die gesamte Brand Identity für die wine Marke anwenden lässt. Hier kannst du noch mehr über das Projekt erfahren.

Mindt Design Studio Wine Packaging Brand Identity Poster

Fragst du dich, wie und wo ich solch coole Schriftarten für meine Lifestyle Projekte finde? Dann lade dir jetzt das kostenlose Workbook herunter: „Finde die passende Schrift für deine Lifestyle oder Wellness Marke“!

P. S.: Solltest du auf der Suche nach einem passenden Branding für deine Weinmarke sein und dir gefällt was du siehst, dann melde dich! Wir sind offen dafür dieses Projekt für dich anzupassen und zu verkaufen.

Schriften für Lifestyle oder Wellness Brands Freebie

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Schriften für Wellness und Lifestyle Brands, die auffallen wollen – meine 5 Lieblinge

Design

Mit kostenlosem Workbook:
„Finde die passende Schrift für deine Lifestyle oder Wellness Marke“

Heute möchte ich einige meiner aktuell liebsten Fonts oder Schriften für Wellness und Lifestyle Brands vorstellen. Die Auswahl auf fünf zu limitieren war keine leichte Herausforderung für mich, denn ich hege eine große Liebe für Typografie. 

Mein Faible für Typografie

Ich könnte Tage damit verbringen Schriften zu recherchieren: Type Foundries zu durchstöbern, neue Highlights auf Adobe Fonts zu entdecken, Webfonts auf Seiten herauszusuchen, eine unbekannte Schrift aufzuspüren, all das bringt mir ziemlich große Freude! Und so habe ich im Laufe der Jahre ein großes Repertoire an Schrift-Ressourcen aufgebaut, auf das ich bei meinen Recherchen immer wieder zurückgreifen kann. Dass diese Übersicht regelmäßig und stetig erweitert wird, steht außer Frage.

Kein Wunder also, dass meine Brand Identities häufig durch Typografie geprägt sind. Für mich übertragen Schriften mehr als nur das geschriebene Wort. Jede Marke lässt sich ganz wunderbar durch eine passende Schrift abbilden – eine Wortmarke kann Werte und Gefühle transportieren, und es ist ein wenig wie Magie (und mitunter jede Menge Arbeit), die passende Schrift für eine Marke zu finden.

Die Bedeutung von Schriften für Wellness und Lifestyle Brands

In der Wellness Branche, seien es Yoga Brands, Kosmetikprodukte oder Wellness Hotels, findet man oft einen ähnlichen Grafik-Stil an, wenn denn überhaupt darauf Wert gelegt wird, und mir als Designerin fehlt dabei ein wenig die Abwechslung. Doch das hat auch ein Gutes: es gibt nämlich glücklicherweise noch viele Möglichkeiten die eigene Wellness oder Lifestyle Marke über das visuelle Erscheinungsbild als etwas Besonderes zu positionieren. Dafür habe ich fünf Schriften ausgewählt, die sich hervorragend für den Einsatz in der Wellness und Lifestyle Branche eignen!

5 besondere Schriften für Wellness und Lifestyle Brands

#1 FH Cordelia™

Eine wunderschöne Schrift auf Kalligrafie-Basis von Hardal Studio. Sie trägt ganz viel Persönlichkeit und fällt besonders wegen ihrer kontrastreichen Strichstärken auf. Bei mir ruft sie verschiedene Assoziationen auf: der fernöstlich-asiatische Charakter wirkt leicht spirituell und würde sich entsprechend sehr gut für einen Einsatz im Yoga Bereich o. ä. eignen. Die Pinsel-Anmutung passt auch sehr gut zu einer Kosmetikmarke. Naturkosmetik war noch nie so cool und anders! Ich sehe schon das Packaging Design vor mir …

FH Cordelia by Hardal Studio – Schriften für Wellness und Lifestyle Brands

#2 Zangezi

Mit der Norm brechen kann deine Wellness oder Lifestyle Marke definitiv mit Zangesi von Daria Petrova. Ich kann mir die Schrift sehr gut für ein Café oder Restaurant mit gesunder, moderner Speisekarte vorstellen oder für das Design eines erfrischenden Getränks. Denn Zangesi lebt und erfreut sich offensichtlich eines glücklichen Lebensstils. Ich habe den Eindruck die Letter tanzen miteinander und sind gleichsam sehr beruhigt und kraftvoll in sich. Die Designerin benennt es auch mit abenteuerlichen Kurven. Fast schon zu makaber das im gleichen Zug zu nennen, aber für die Gestaltung von Grabsteinen ist die Typo kostenlos verwendbar.

Zangesi by Daria Petrova – Schriften für Wellness und Lifestyle Brands

#3 Monarch

Eine Beauty Marke, die in Monarch von Jacob Wise erstrahlt, kann sich ohne Probleme von der Konkurrenz abheben. Wie schön sind bitte das geschwungene „r“ und die schrägen Ober- und Unterlängen! Ganz zu schweigen von den Versalien. Ich möchte am liebsten sofort beginnen zu gestalten. Vielleicht wird’s auch doch ein faires Modelabel?

Monarch by Jacob Wise – Schriften für Wellness und Lifestyle Brands

#4 Ribes

Wenn man ein wenig sucht, kann man wahre free font Schätze entdecken. Stell dir Ribes von Luigi Gorlero für eine Meditations App vor! Da werden sofort gewisse Areale im Gehirn aktiviert. Ich finde sie super für prägnante Headlines, Mantren & Co.! In eine ähnliche Richtung gehen auch Anouk von Acute Studio und Misto von Katerina Korolevtseva – love them, too!!!

Ribes by Luigi Gorlero. Design by Mindt.
Anouk by Acute Studio – Schriften für Wellness und Lifestyle Brands

#5 Cosi Times

Cosi Times von Nikolas Wrobel durfte ich bereits für eines meiner Projekte einsetzen. „Warm, gentle and serene memories“ – yes, das kann man spüren. Die Schrift ist laut Designer unperfekt und gerade deshalb so menschlich und aufrichtig. Ich empfinde sie als ganz besonders und bin noch immer verliebt, auch wenn sie mittlerweile bereits aufgrund ihrer großen Beliebtheit recht verbreitet ist – man muss einfach sagen zurecht.

Cosi Times by Nikolas Wrobel. Design by Mindt.

Das war meine Liste an Schriften für Wellness und Lifestyle Brands – und es gibt mehr!

Okay, ich muss ehrlich sein. Ich habe keine Lieblingsschriften – es gibt einfach zu viele. Aber die hier gezeigten sind auf jeden Fall eine ganz wunderbare Auswahl, um dir zu zeigen, was alles möglich ist.

Sichere dir dein Freebie!

„Die passende Schrift für deine Lifestyle oder Wellness Marke finden.“ – Free Workbook

Schriften für Lifestyle oder Wellness Brands Freebie

Wenn du wissen möchtest, wie du selbst Schriften für deine Lifestyle oder Wellness Marke auswählen kannst, dann lade dir hier das kostenlose Workbook herunter. Es enthält 9 Seiten mit wertvollem Input und Action Steps.

Natürlich kannst du mich auch mit der Schriftrecherche für deine Wellness oder Lifestyle Marke und dem dazugehörigen Erscheinungsbild beauftragen – schreib mir doch einfach eine Nachricht!

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Warum ich zukünftig den One Concept Approach verfolgen werde

Design, EntrepreneurBranding Tipps

Der One Concept Approach

Edit 2021: Mittlerweile arbeite ich seit einigen Jahren nur noch mit dem One Concept Approach und bin von dieser Arbeitsweise mehr als überzeugt!


Ich habe den Begriff des “One Concept Approach” bislang nur auf englischsprachigen Seiten gefunden. Der „Ein-Konzept-Ansatz“ klingt zwar nicht so schön, aber drückt es doch auch ziemlich passend aus – was hat es damit auf sich und warum will ich diesen Ansatz für meinen Designprozess verwenden?

Es ist bei den meisten DesignerInnen gang und gäbe KundInnen mehrere Konzepte zu präsentieren, aus denen diese einen Ansatz auswählen können. Ich selbst habe bis vor kurzem noch genau so gearbeitet. Okay, ich stecke sogar noch mitten in Projekten drin, bei denen ich so arbeite. Obwohl ich mich schon länger nicht mehr damit wohl fühle. Denn einige Erfahrungen haben mir gezeigt, dass dadurch immer wieder Probleme auftreten können, die sich eigentlich vermeiden lassen.

Mein Weg zum “One Concept Approach”

Anfang des Jahres habe ich begonnen meinen Designprozess zu optimieren. Schon beim Angebotschreiben merkte ich, wie ich nicht mehr „2–3 Entwürfe“ inkludierte, sondern nur noch „1–2“, um mir somit bereits selbst die Möglichkeit zu geben, nur noch ein Konzept zu präsentieren. Irgendwie sind es dann aber doch immer noch zwei geworden. 

Es erfordert definitiv eine gewisse Überzeugung, den Weg des “One Concept Approach” zu gehen. Nun habe ich den Entschluss gefasst und werde es auch zukünftig genau so kommunizieren.

Lösungen statt Optionen

Als Art Direktorin und Grafikdesignerin möchte ich meinen KundInnen eine Lösung bieten und nicht mehrere Optionen schaffen. Ich werde von ihnen beauftragt, weil ich die Spezialistin bin, weil die Kunden mir vertrauen, weil ich weiß, was ich tue. Wenn ich jedoch zwei oder mehr Konzepte vorstelle, bietet das dann nicht Raum für Verwirrung? Zeugt das eventuell von einer gewissen Unentschlossenheit? Auf den ersten Blick zwar nicht, da man es genau so kennt. Wenn es aber mehrere Vorschläge gibt, dann ist auch nicht klar, welcher der passendste und effektivste ist.

Als Designerin bin ich durchaus in der Lage, diese eine Lösung für meine KundInnen zu finden. Die Erscheinungsbilder, die ich gestalte, sollen die KundInnen oder KäuferInnen meiner KundInnen ansprechen. Dahinter steckt jede Menge Recherche und Strategie. Warum sollte ich also am Ende meinem Auftraggeber die Wahl lassen, was nun das stärkste Konzept ist, und somit die immens wichtige Wahl einer subjektiven Entscheidung überlassen?

Denn das ist es schließlich: er oder sie wird immer – bewusst oder unbewusst – nach dem eigenen Geschmack auswählen, auch wenn man noch so sehr betont, dass wir für die entsprechende Ziegruppe gestalten.

Wenn dem Auftraggeber aber die eine, bestmögliche, strategisch überzeugende und anwendbare Lösung für das Branding vorliegt, dann steckt da ganz klar auch ein größerer Wert für sein Unternehmen dahinter.

“Technicians perform tasks.
Professionals provide a solution.”
Sean McCabe


Was andere DesignerInnen über den “One Concept Approach” sagen

Einige DesignerInnen und Studios gehen den Weg des “One Concept Approach” bereits, z. B. Melissa Yeager oder Rowan Made, und berichten nur Gutes darüber. Aber es gibt auch ein paar Dinge zu beachten: unter anderem müssen vorab die Rollen genau definiert sein. Der Kunde gibt die Ziele und Inhalte vor. Der Designer ist zuständig fürs Design und Design-Entscheidungen. Eigentlich ganz einfach. Jedoch sollten diese Zuständigkeiten vorab klargestellt sein.

Wir wollen vermeiden, dass KundInnen aus mehreren Konzepten ihre Rosinen herauspicken und alles zu einer „Frankenstein“-Lösung zusammenwerfen. Das ist tatsächlich oft die Realität. Ein bisschen was hiervon, aber auch ein wenig davon… das erhebt den Kunden / die Kundin zum Art Director und den Designer zum Pixel Pusher: die Dinge passen nicht mehr zusammen, aber die KundInnen denken, sie hätten eine großartige Idee gehabt.  Und ihn/sie wieder davon abzubringen, ist gar nicht so einfach.

“Because we present only one concept, we make sure that our initial presentation is killer.” – Rowan Made


Es treibt also mich als Designerin an, für dieses eine Konzept mein absolut Bestes zu geben, und die „Magie“ des Designs nicht auf mehrere Konzepte aufteilen zu müssen.


Die Vorteile des “One Concept Approach”

1. Als Designerin kann ich diesem einen Konzept meine volle Aufmerksamkeit schenken.

Natürlich ist es ein längerer Weg dorthin: mit sehr großer Wahrscheinlichkeit gingen diesem einen Konzept einige viele andere voran. Durch Entscheidungen und Verfeinerungen kristallisiert sich dann aber dieses Konzept heraus, welches viel stärker ist, als es 2–3 andere je (gleichzeitig) sein könnten. Denn hier müsste ich meine Energie, Aufmerksamkeit und Detailliebe ja auf die drei aufteilen. 

2. Das Konzept wird genau auf die Zielgruppe zugeschnitten.

Das ist natürlich generell das Ziel von guten Designern. Aber wenn man ehrlich ist: vermutlich werden mehrere Konzepte nie gleich gut zur Zielgruppe sprechen. Dieses eine Konzept aber kann ich bis ins kleinste Detail ausarbeiten und schließlich so gut im Kontext zeigen (durch Anwendungsbeispiele und Mockups), dass auch für meine KundInnen sehr schnell klar wird, warum genau dieses Konzept so gut funktioniert. 

3. Den KundInnen wird eine große Last genommen.

Auch wenn sie es vielleicht so gewohnt sind und sich erst einmal wünschen, mehrere Entwürfe gezeigt zu bekommen, sollten die KundInnen diesen Vorteil erkennen: Sie sind keine ausgebildeten oder erprobten Gestalter. Demnach sollten sie diese sehr wichtige Entscheidung auch nicht treffen müssen. 

4. Es gibt mir als Designerin Glaubhaftigkeit und baut Vertrauen zu meinen KundInnen auf.

Denn der “One Concept Approach” setzt Erfahrung und Selbstbewusstsein voraus und impliziert Professionalität – Anfänger oder Halbprofessionelle werden diesen Weg nicht wählen.


Ich bin super gespannt, wie sich der “One Concept Approach” in der Praxis für mich und meine KundInnen erproben wird. Ich werde ihn ausprobieren und dich an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Hast du Fragen dazu oder gehst diesen Weg ebenfalls und möchtest deine Erfahrungen mit mir teilen? Dann hinterlasse mir einen Kommentar!

Du würdest gerne mit mir zusammen arbeiten und den “One Concept Approach” für dein Projekt in Anwendung sehen? Schau dir mein Design-Angebot an!

Edit: mittlerweile sind fast 1,5 Jahre vergangen und ich habe nicht einmal zurückgeschaut! Der One Concept Approach ist weiterhin meine favorisierte Art Design-Konzepte zu präsentieren und es funktioniert.

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