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5 Gründe, warum Brand Strategy wichtig für deine Marke ist

Entrepreneur

Heute geht es darum, warum Brand Strategy wichtig für deine Marke ist. Wenn ich mit potentiellen Kunden darüber spreche, wie ich ihnen helfen kann, und ihnen eine Brand Clarity Session anbiete, kommt oft die Frage auf, was das überhaupt beinhaltet und was es bewirken kann. Und warum ist dieser Step VOR dem Design eigentlich so wichtig?

5 Gründe, warum Brand Strategy wichtig für deine Marke ist

Was ist eine Brand Clarity Session?

Grob gesagt: ein mehrstündiger Workshop, in dem wir uns gemeinsam das Fundament deiner Marke anschauen. Ziel ist es eine Strategie oder eine Road Map auszuarbeiten, die dich dabei unterstützt deine Marke strategisch aufzubauen, weiterzuentwickeln oder zu re-branden. Sie zeigt dir auf, was dich besonders macht und wie du es mit der Welt kommunizieren kannst.

Wir erarbeiten im Workshop u. a. was deine Ziele sind, welche Vision du hast, wie du dich positionieren kannst, wer deine Zielgruppe ist u. v. m. Ich erstelle im Anschluss deine Road Map, ein umfangreiches Dokument (30+ Seiten), in der es am Ende auch um die visuelle Richtung geht, die wir gemeinsam einschlagen werden.

Für mich ist dieser Step super wichtig, denn erst, wenn ich all das über dich und deine Marke weiß, kann ich darauf aufbauend eine überzeugende Brand Identity entwickeln!

Warum Brand Strategy wichtig für deine Marke ist

1 – Sie ist dein Fundament

Sie ist das Fundament, das dir hilft, in deinem Unternehmen Entscheidungen zu treffen. Auch, was die Gestaltung angeht. Brand Strategy bildet die Essenz deiner Marke ab – das Warum, Was und Wie deines Unternehmens. Mit dieser starken Basis können wir ein einzigartiges Branding entwickeln, das absolut zu deiner Marke passt.

2 – Sie hilft dir, die richtigen Menschen anzusprechen

Was bringt es dir, wenn du nicht die Menschen erreichst, die am meisten von deinem Produkt oder deinem Service profitieren könnten? Was, wenn du ständig Anfragen erhältst, die nicht zu dir passen? Wir wollen die richtigen Menschen erreichen – und Brand Strategy hilft uns dabei. Es geht z. B. darum wer diese Menschen sind, wie sie fühlen, was ihnen wichtig ist und welche Probleme du für sie lösen solltest.

3 – Sie hilft dir, dich zu positionieren

Wie bereits erwähnt hilft Brand Strategy dabei, die Essenz deiner
Markenpersönlichkeit herauszufiltern. Das ist wichtig, um dich von anderen Marken zu differenzieren und dies ­bewusst zu kommunizieren. Wir möchten eine möglichst einzigartige Marke erschaffen, die auffällt und im Gedächtnis bleibt. Kunden sollen sich für dich oder dein Produkt entscheiden und nicht für die Konkurrenz. Wenn wir Klarheit über deine Positionierung gewinnen können, kann auch das Erscheinungsbild entsprechend gestaltet werden.

4 – Sie bildet die Basis für passende Marketingmaßnahmen

Du schreibst Blogposts, aber deine Kunden sind nur auf YouTube anzutreffen? Dann sind deine Bemühungen möglicherweise umsonst. Indem wir lernen, wie die ideale Kaufreise deiner Kunden aussieht, können wir auch die passenden Marketing-Tools für dein Unternehmen definieren. Das hilft dir dabei deine Ressourcen zu schonen und dort Arbeit reinzustecken, wo es Sinn macht.

5 – Sie bringt Persönlichkeit in deine Marke

Gepaart mit Ehrlichkeit, Passion, u. v. m. Menschen kaufen nicht, was du tust, sie kaufen, warum du es tust. Sie möchten wissen wer dahinter steckt und welche Werte das Unternehmen hat. Schau dir dazu gerne Simon Sinek’s TED Talk an. Du kannst diese Persönlichkeit in dein Messaging und in deine visuelle Erscheinung einfließen lassen. Daher ist es für mich total wichtig dich kennenzulernen und deine Markenwerte zu definieren.

Menschen kaufen nicht, was du tust, sie kaufen, warum du es tust.

Darum ist Brand Strategy wichtig für deine Marke

Ich hoffe diese fünf Punkte haben dir zeigen können, warum Brand Strategy wichtig für deine Marke ist.

Ich selbst bin ganz angefixt von diesem Thema. Denn es ist so wichtig, in Discovery Calls & Co. nicht nur über die Deliverables (bspw. Logos, Visitenkarten, Website) zu sprechen. Diese Elemente sind nicht die Lösung für dein Problem.

Es geht eher darum, dass deine Marke bspw. mehr Sichtbarkeit braucht, dass sie professioneller oder hochwertiger rüberkommen soll, oder dass du aktuell nicht die richtigen Leute ansprichst und sich das ändern sollte. Und es gibt noch so viel mehr.

Hast du Fragen zum Thema Brand Strategy? Dann lass es mich wissen, denn ich möchte dir in nächster Zeit gerne mehr darüber erzählen. Hier kannst du Kontakt mit mir aufnehmen, wenn du an einer Brand Clarity Session mit mir interessiert bist.

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Ein professionelles Fotoshooting für dein Business planen

Entrepreneur

Eine Step by Step Checkliste mit wichtigen Punkten für dein Brand Shooting

Hast du dich schonmal gefragt, ob du ein professionelles Fotoshooting für dein Business organisieren solltest? Ich bin großer Fan davon und habe bereits ein paar dieser Shootings hinter mir. Sie haben mir immer – ob fürs Yoga oder fürs Design Business – einen enormen Mehrwert liefern können. Fotos bringen Authentizität und Persönlichkeit in deinen Auftritt und dadurch kann deine Zielgruppe besser mit dir connecten. Die Fotos können außerdem deine Markenwerte und dein Erscheinungsbild unterstreichen. Ein Brand Shooting ist daher eine große Empfehlung von mir. Und auch, wenn sich viele Menschen dabei nicht so wohl fühlen und ihr Gesicht ungern zeigen: trau dich! Es ist es wert.

Ich habe gerade wieder ein Brand Shooting mit der Fotografin Corinna Dumat umgesetzt und möchte das zum Anlass nehmen, ein wenig über meine Planung dafür zu berichten. Ich persönlich finde, so ein Shooting sollte man alle paar Jahre wiederholen (vielleicht sogar einmal pro Jahr), denn irgendwann sind die Bilder ausgeschöpft und man braucht Nachschub, oder man selbst möchte vielleicht einfach wieder frisches Material haben.

Um dir den Prozess eines Brand Shootings etwas zu vereinfachen, habe ich nachfolgend eine Liste für dich zusammengestellt, die dir dabei helfen kann, ein professionelles Fotoshooting für dein Business zu planen. Viel Spaß dabei!

Ein professionelles Fotoshooting für dein Business planen

13 Schritte hin zu deinem Brand Shooting

  1. Finde deine*n Fotograf*in: Ich werde meistens über Instagram und in meinem Bekanntenkreis fündig. Wessen Stil gefällt dir? Ist er/sie überhaupt verfügbar oder in der Nähe? Vielleicht folgst du der Person schon länger? Dann schreib ihr doch eine nette Nachricht und frage nach, ob er/sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen kann. Oder stelle eine Anfrage direkt über die Website, frage den Preis ab und buche deine*n Fotograf*in.

  2. Location: Wo möchtest du die Fotos shooten? Im Büro / Zuhause / in einem Fotostudio oder Café / draußen? Bietet dein*e Fotograf*in vielleicht etwas Passendes an? Denke daran ggfs. die Location zu buchen und dich parallel mit dem/der Fotograf*in abzustimmen.

  3. Freie kreative Bild-Recherche:
    Was hast du visuell im Kopf? Was gefällt dir oder spricht dich an?

    Halte die Augen offen und durchsuche Instagram, Websites, Pinterest etc. nach Fotos, Posen und Styling. Ich würde mich dabei weniger auf das Schlagwort „Business-Shooting“ fokussieren (um die klassischen Anzugsfotos zu umgehen) und mich stattdessen eher in anderen Branchen umschauen wie z. B. Fashion oder Beauty, um frischere Impulse zu erhalten.

  4. Accessoires: Schreibe alle Ideen für Props auf, die dir in den Sinn kommen, und suche evtl. auch dafür ein paar Inspirations-Fotos. Wie kannst du diese Objekte mit einbeziehen? Passen sie zu deinem Farbkonzept? Warum diese Props? Sagen sie etwas über dein Business aus? Unterstützen sie dich in der Aussage, die du mit den Fotos beabsichtigst? (s. nächster Punkt)

  5. Was möchtest du mit den Fotos ausdrücken? Wofür steht deine Marke? Wie möchtest du wahrgenommen werden?

    Im besten Fall hast du dafür bereits einen Marken-Leitfaden (Brand Road Map oder Brand Strategy) an der Hand. Wenn nicht, setze dich einen Moment damit auseinander. Behalte das unbedingt im Kopf und teile deine Erkenntnisse auch mit dem/der Fotograf*in.

    Für mich sind bspw. Werte wie Professionalität, Minimalismus, Klarheit, Kreativität, High-End, Persönlichkeit, Design, Ästhetik, Nahbarkeit, Education/Community und Spiritualität wichtig. (Dir sagt das alles gar nichts? Schau dir meine Brand Clarity Session an.)

  6. Wofür möchtest du die Fotos nutzen? Welche Formate benötigst du?

    In den meisten Fällen sind das: Website, Blog, Instagram, Pinterest, Facebook, Profilbilder, Newsletter, Angebote, u. v. m. Schau doch mal nach, mit welchen Bildformaten du dabei arbeitest. Gibt es neben den klassischen Hoch- und Querformaten und Quadraten möglicherweise auch extremere Formate wie ein breites Querformat (z. B. ein Banner) oder ein besonders hohes Hochformat (z. B. ein Roll-Up)? Dann gib das an den/die Fotograf*in weiter. Wichtig ist auch, dass es bei einigen Fotos später genug Anschnitt und Platz gibt, um auch mal Text drauf zu platzieren, aber auch Close-Ups und klassische Portraits. Es sollten auch ein paar Mood-Bilder mit deinen Props dabei sein und nicht nur du als Person. Diese kannst du dann ergänzend in deiner Kommunikation einsetzen.

  7. Kannst du deine Bildauswahl aus der freien Recherchephase jetzt konkretisieren oder clustern (z. B. Posen im Stehen / Sitzen / Props / Styling)? Ich sortiere dafür meine Fotos vorab gerne in Ordner (entweder nach Recherche-Quelle oder bereits nach Kategorie sortiert) und erstelle dann ein Moodboard. Dafür nutze ich InDesign, lade alle Bilder ins Dokument und sortiere dann nochmal aus. Für jede Kategorie erstelle ich eine eigene Seite. Du kannst sicherlich auch so etwas Simples wie Word verwenden, um dein Moodboard zu erstellen oder einfach Pinterest benutzen.

  8. Schicke dem/der Fotograf*in vorab ein paar Moods oder das gesamte Moodboard, damit er/sie weiß, worauf er/sie sich einlassen kann und was du im Kopf hast. Vielleicht ist dein*e Fotograf*in auch auf Brand Shootings spezialisiert und leitet dich durch diesen gesamten Prozess hindurch, umso besser!

    Drucke dir die fertigen Moods aus und nimm sie mit zum Shooting. Bei Bedarf schreibe dir Kommentare dazu, um nichts zu vergessen. Vielleicht übst du auch ein wenig vor einem Ganzkörperspiegel, denn viele Menschen sind es nicht gewohnt vor der Kamera zu stehen und wissen nicht, wie sie dabei wirken. Mir zumindest fällt es jedes Mal erst einmal super schwer.

  9. Suche dir rechtzeitig die passende Kleidung + Schuhe / Accessoires aus. Irgendwas fehlt? Dann denke dran, danach noch auf die Suche zu gehen, bevor es zu spät ist. Auch hier gilt: welche Kleidung unterstreicht deine Markenwerte? Wie setzt dich deine Kleidung in Szene? Wie möchtest du wahrgenommen werden? Wirkt das evtl. aufgesetzt?

    Ich empfehle dir Kleidung zu wählen, in der du dich wohlfühlst. Sie darf, muss aber keinesfalls, ein klein wenig „mehr“ sein, als normal, wenn das die Brand Message unterstreicht und trotzdem zu dir passt (bspw. hohe Schuhe oder ein Outfit-Teil, das du nicht jeden Tag im Homeoffice trägst). Ich finde mind. ein Wechseloutfit super, wenn das machbar ist. Möchtest du Schmuck tragen oder eher nicht? Lege das alles bereits vorab fest.

  10. Verfahre ebenso mit deinen Props. Gehe nochmal über die Liste, die du erstellt hast. Kannst du mittlerweile evtl. ein paar Sachen ausschließen? Oder fällt dir noch eine Ergänzung ein? Versuche dich dann lieber auf wenige Kategorien festzulegen, damit es nicht zu viel wird. Z. B. technische Geräte (MacBook, iPhone) und Design-Stuff (Bücher, Magazine, Print-Referenzen, Stifte, Papiere etc.), evtl. etwas, was deine Persönlichkeit besonders macht (z. B. ätherische Öle, Kristalle) und Ergänzendes wie Pflanzen/Blumen oder eine schöne Tasse.

    Was sind Gegenstände, die zu dir und deiner Marke passen und die du zeigen möchtest? Bedenke bzgl. der Menge an Props, was du mit deinem/deiner Fotograf*in abgemacht hast: Wie lange dauert das Shooting? In einer Stunde kannst du natürlich weniger aufnehmen als in 4 Stunden.

  11. Ich würde zwei Tage vor dem Shooting alles raussuchen und gut verpacken, damit du es am Shooting-Tag griffbereit hast, die Kleidung vorbereiten / bügeln, sortieren, Schuhe putzen 😉 all die kleinen Dinge eben. Ich schiebe das leider gerne mal bis auf den letzten Tag auf und dann kann’s stressig werden.

  12. Willst du Make-Up tragen oder nicht? Nagellack? Entscheide auch das rechtzeitig, damit du am Tag des Shootings solche Entscheidungen nicht mehr treffen musst. Ein wenig Make-Up tut auf Fotos meistens gut.

  13. Und schließlich: bleib entspannt, leg gute Musik auf, diffuse dein Lieblingsöl, nimm dir einen Roll-On mit zum Shooting, falls du nervös bist, und freue dich auf deine neuen Brand Fotos! Sie werden dich so sehr dabei unterstützen, einen schönen (Online-)Auftritt zu erzeugen und können deine gesamte Markenkommunikation individuell ausschmücken. Das ist etwas Besonderes!
Brand Mood Board + Colors mit Fotos von (v.l.o.n.r.u.) Oleander + Palm, Ubalt Architectes, Unknown, Unknown, Susanna Wurz, Unknown, The Pilates Class, Unknown, Sigve Knutson, The Good Trade, Unknown + Kara Rosenlund
Auszug aus meinem Inspirations-Mood für Sitzposen am Boden mit Fotos von (v.l.o.n.r.u.) Curate Well Co.BeaufilleHouse of DagmarOlivia Frølich, Unknown + I Love Linen

Das waren meine Tipps für ein professionelles Fotoshooting für dein Business

Na, möchtest du jetzt auch ein professionelles Fotoshooting für dein Business planen? Ich sag’ dir, Shootingplanung macht riesigen Spaß! Es kann aber auch sein, dass dich das Thema total überwältigt und es dir schwerfällt vor lauter Inspiration Entscheidungen zu treffen.

Wenn wir zusammen an deinem Branding arbeiten, übernehme ich gerne diese Planung für dich mit und erarbeite ein Konzept, das deine Brand Identity unterstreicht. Besonders wichtig ist dieser Prozess natürlich auch bei produktbasierten Marken, für deren Produkte eine eigene Welt geschaffen werden muss. A favorite of mine! Aber das hebe ich mir für ein anderes Mal auf. Jetzt freue ich mich erst einmal drauf, bald meine neuen Fotos mit dir zu teilen. Halte die Augen auf Instagram und hier auf der Website offen 😉

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Ghosting vermeiden? Meine Tipps und Erfahrungen als Design Entrepreneur

EntrepreneurBusiness Tipps

Was ist Ghosting? Und kann man Ghosting überhaupt vermeiden?

In unserer Branche kommt es immer häufiger vor, dass wir als Designer*innen von potentiellen Kund*innen oder Partnern und generell Kontakten jeglicher Art geghostet werden. Das heißt, wir hören einfach nichts mehr von ihnen, nachdem wir bspw. einen Discovery Call hatten, nachdem wir ein Angebot versendet haben oder sogar, während wir eigentlich mitten im Projekt stecken.

Ich musste kürzlich wieder selbst diese Erfahrung machen und möchte das zum Anlass nehmen, hier über dieses Thema zu sprechen. Denn eins vorweg: du bist damit nicht allein! Ich glaube leider, dass es schwierig ist, Ghosting gänzlich zu vermeiden. Also lass uns einen Weg finden, wie wir möglichst positiv damit umgehen können.

Ghosting vermeiden? Meine Tipps und Erfahrungen als Entrepreneur

Ghosting vermeiden? — Den Kunden verstehen

Es mag in diesem Kontext das Widersprüchlichste sein, aber hinterfragen wir kurz, warum sich ein potentieller Kunde nicht mehr zurückmeldet: die Person scheint sich nicht wohl dabei zu fühlen, in eine (für sie) schwierige Situation mit dir zu geraten.

Was sind mögliche Gründe, die dahinter stecken? Wir können es nur vermuten aber diese kommen in Frage: Es gibt kein ausreichendes Budget für das Projekt. / Unser Style passt nicht zum Projekt. / Das Projekt wurde abgesagt. / Die Timeline passt nicht. / Es wurde sich für einen anderen Designer entschieden.

Ghosting – Mögliche Gründe – by Mindt Design Studio

Lieber Kunde

Als Designer*in ist es am schwierigsten, nicht zu wissen, warum ihr uns ghostet. Schreibt uns doch eine kurze E-Mail. Dadurch wird die Beziehung nicht kaputt gemacht und wir wissen alle wo wir stehen. Außerdem gibt es dann für die Zukunft noch Potential für eine mögliche andere Zusammenarbeit.

Weitere Tipps für Kunden

  • Frage eine*n Designer*in nur dann an, wenn es dir ernst ist. Hast du dich mit der Website und den Social Media Kanälen vertraut gemacht? Super! Dann solltest du eine grobe Einschätzung über den Stil und die Persönlichkeit, vielleicht sogar über den Prozess und die Werte des Designers bekommen haben. Passt das zu deinen Vorstellungen oder doch eher nicht?
  • Bist du dir unsicher, wie der Design-Prozess abläuft? Wie viel Zeit musst du selbst dafür investieren? Du hast kein festes Budget und weißt nicht, was du zu erwarten hast? Sprich diese Punkte bitte vorab an. Stelle Fragen. Wir antworten gerne.
  • Ich erwarte von meinen Kunden eine ehrliche und offene Kommunikation. Das ist ein Zeichen von gegenseitigem Respekt. Punkt.
Ghosting vs. ehrliche und offene Kommunikation

Den Zeitaufwand von Designern verstehen

+ warum Ghosting diesbezüglich respektlos ist

Vielleicht ist es den Kunden nicht bewusst, aber als Designer*in machen wir uns bereits vor einem Projekt, ja sogar vor einem Discovery Call, viele Gedanken. Sobald ich eine ernstzunehmende Anfrage über mein Kontaktformular erhalte, hake ich evtl. nochmals mit ein paar tiefergehenden Fragen nach. Ich schaue mir die Website und die Social Media Kanäle des potentiellen Kunden an. Ich denke über die konkrete Anfrage nach, welchen Umfang sie haben könnte und wie ich den Kunden unterstützen könnte. Ich mache mir Gedanken zum Pricing und kalkuliere Aufwände, damit ich dem Kunden im Gespräch eine Preisspanne nennen kann.

Sollte es weiter gehen, erstelle ich dem Kunden ein umfangreiches individuelles Angebot. Bis zu diesem Punkt haben wir bereits einige Stunden und Energie für das Projekt aufgewendet, um das Projekt und die Ziele des Kunden zu verstehen und um das passendste Angebot zu erstellen.

Es wäre also viel weniger schlimm, wenn ihr, liebe Kunden, uns Designern einfach sagt, was Sache ist, uns kurz für unsere Mühen dankt und dann eurer Wege geht. Anstatt uns im Regen stehen zu lassen. Es ist nichts Schlimmes dabei, wenn das Budget oder einer der anderen Aspekte nicht passt.

Was kann ich als Designer tun, um Ghosting zu vermeiden?

Ghosting – Warnsignale – by Mindt Design Studio

01 Warnsignale oder red flags vor einer Zusammenarbeit erkennen

  • Integriere ein paar Fragen in deinem Kontaktformular. Nehmen die Kunden diese Fragen ernst? Nehmen sie sich Zeit sie zu beantworten, oder sind es spärliche Antworten? Das zeigt dir, wie viel Commitment hinter einer Anfrage steckt.
  • Ist der Kunde bereit, schriftlich mit dir zu kommunizieren, d. h. eine E-Mail zu senden? Oder sendet er/sie lediglich Sprachnachrichten per WhatsApp oder Instagram? Ich sage diesen Kunden dann, dass ich alleine aus Dokumentationsgründen die schriftliche Kommunikation bevorzuge. Wenn das nichts ändert, hatte ich in der Regel zu irgendeinem Zeitpunkt schlechte Erlebnisse mit diesen Kunden.
  • Ist die Timeline von vornherein utopisch? Dann lass es lieber gleich sein. Du kannst kurz erklären, dass solch ein Projekt in der Regel X Wochen oder Monate benötigt. Wenn der Kunde trotzdem Übermorgen Ergebnisse wünscht, sieht er ganz klar keinen Wert im Design, hat diesen Step nicht mit einkalkuliert und sieht das Design nur als etwas Unvermeidliches an.

Wie oft sollte ich nachhaken, wenn der Kunde mich vor einer Zusammenarbeit ghostet?

Ich frage in der Regel bis zu zwei Mal nach. Wenn der Kunde sich nach einer Woche nicht zurückgemeldet hat, dann kannst du oft davon ausgehen, dass er sich nicht wieder melden wird. In diesem Fall sei froh, dass solch eine Situation nicht erst zu einem späteren Zeitpunkt während des Projektes eintritt – das wäre voraussichtlich schlimmer gewesen.

Eine Ausnahme wäre übrigens, wenn er oder sie vorher genau sagt, dass die Entscheidung etwas länger dauert, weil er z. B. Rücksprache mit anderen Entscheidungsträgern halten muss. Dann weißt du Bescheid und kannst dich darauf einstellen.

02 Frühzeitig über Preise sprechen

Dies mag etwas schwer mit dem Value Based Pricing Modell vereinbar sein, das ich nutze, aber vielleicht ist es möglich eine ganz grobe Preisspanne für das Projekt zu kommunizieren. Du kannst den Wert als grobe Einschätzung ohne Gewähr betiteln. Das bietet dem Kunden die Möglichkeit frühzeitig auszusteigen, wenn seine Vorstellungen allzu weit davon entfernt waren. Somit erspart ihr euch beide Zeit und Aufwand. Ich bin allerdings kein allzu großer Fan davon. Denn zu diesem Zeitpunkt hat der Kunde den Wert, den er durch die Zusammenarbeit mit dir erhält, evtl. noch gar nicht klar vor Augen.

Siehst du jedoch Potenzial, dem Kunden für sein Budget trotzdem eine (reduzierte) Lösung anbieten zu können, dann solltest du das auch tun. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja auch doch noch etwas mehr Budget, nachdem ihr erst einmal miteinander gesprochen habt. Deshalb wäge ich immer ab, ob ich tatsächlich vor einem Gespräch einen Preis nenne.

03 Rechtzeitig Konsequenzen ankündigen

Dieser Punkt bezieht sich eher auf den Fall, dass ihr bereits mitten im Projekt steckt und der Kunde dich plötzlich ghostet. Schau, dass du darauf vorbereitet bist, und entsprechende Konsequenzen in deinem Vertrag aufgeführt hast. Bspw. Gebühren für verspätetes Feedback oder das Recht, den Vertrag von deiner Seite aus zu kündigen und somit das Projekt zu beenden, wenn Situation X eintritt. Es könnte helfen, dem Kunden auch einfach damit zu drohen. Jedoch liegt dann bereits einiges im Argen.

Lasse dir unbedingt vor dem Projekt eine Anzahlung auszahlen (bevor du überhaupt beginnst). Dies gibt dir eine gewisse Sicherheit. 25–50% von den Gesamtkosten sind adäquat dafür.

Versuche in deinem Vertrag oder in deinem Willkommens Guide klar zu kommunizieren, was den Kunden erwartet. Welche Steps beinhaltet das Projekt? Wie sieht die Timeline aus? Welche Aufgaben hat der Kunde?

Setze außerdem Termine dafür fest, wann du Ergebnisse präsentierst und bis wann der Kunde Feedback geben soll. Diese Termine sind bindend und durch die Regeln im Vertrag sind entsprechende Konsequenzen abgedeckt.

Ghosting – Konsequenzen – by Mindt Design Studio

Der Kunde ignoriert deine Rechnung

In diesem Fall würde ich zuerst eine Erinnerung schreiben und dann eine Mahnung. Wenn du möchtest, suche noch einmal das persönliche Gespräch. Und wenn nichts mehr hilft, schalte einen Anwalt ein. Denn du bist hoffentlich über deinen Vertrag oder deine AGBs für diesen Fall abgesichert. Ich habe diese Erfahrung schon gemacht und ich war so froh, dass alles fest vereinbart war. Deshalb nochmal: lasse dir so viele Unterschriften wie möglich und nötig geben, wenn ihr Dinge vereinbart.

Ghosting vermeiden? — Ist das möglich?

Ich habe es bereits eingangs gesagt – leider befürchte ich, dass es immer Menschen geben wird, die dich ghosten werden. Ich verstehe es nicht, ich kann es nicht nachvollziehen und es macht mich traurig. Doch was können wir tun?

Lass es los. Solltest du doch eine Ghosting-Erfahrung machen, dann nimm es nicht persönlich. Erlaube der Situation nicht, dich runterzuziehen. Es ist unschön, aber es ist, was es ist. Das Problem sind nicht deine Preise. Das Problem sind nicht dein Style und nicht dein Portfolio. Es passt ganz einfach nicht zusammen.

Sprich das Thema vielleicht auch im Discovery Call an: sag dem Kunden, dass du so oder so um eine Antwort bittest. Das sollte nicht notwendig sein, aber wie wir wissen: ist es eben doch.

Lass dich immer für deine Arbeit und den Wert, den du schaffst, bezahlen

Ich habe vor einiger Zeit damit begonnen, eine Gebühr für die Erstellung von umfangreichen Angeboten zu verlangen. Diese wird dem Kunden zurückerstattet, wenn wir für das Projekt zusammenfinden. Es deckt oft nicht den tatsächlichen Aufwand, aber es stellt ein Commitment auf der Seite des Kunden dar.

Ich überlege dies zukünftig auch bereits bei Discovery Calls so zu handhaben. Denn wenn du alles kostenlos machst, geht dir schlichtweg Geld verloren. Egal, ob du dich dazu entscheidest, den Discovery Call umsonst oder gegen Bezahlung anzubieten: alles, was danach kommt, gehört vergütet!

Ghosting vermeiden? — Meine Erfahrungen

Du glaubst nicht, was ich bereits alles erlebt habe. Unbezahlte Rechnungen, ausbleibendes Feedback, keine Bereitstellung von Texten und Bildmaterial, Ignorieren von E-Mails, Ghosting nach Discovery Calls, Ghosting nach Angebotserstellung, ... alles dabei. Und ich habe keine Lösung für das Problem parat. Was ich jedoch weiß:

Wir müssen weiterhin offen über den Wert von und die Prozesse im Design sprechen, damit sich diese Situationen in der Zukunft weniger häufen. Stick to your boundaries. Sei klar in deiner Kommunikation und teile deine Erwartungen. Vielleicht können wir dann irgendwann tatsächlich das Ghosting vermeiden!

Ich würde mich riesig freuen, wenn du den Post mit deinem Netzwerk teilst.

Mit der Anmeldung stimmst du zu, dass ich dir meinen Newsletter per E-Mail zusende und deine angegebenen Daten zu diesem Zweck verarbeite. Du kannst diese Einwilligung jederzeit mit einem Klick widerrufen und dich vom Newsletter abmelden. Zur Datenschutzerklärung

P. S. Bei meiner Recherche bin ich auf diese Mail-Vorlage gestoßen und finde sie einfach nur super! Die Autorin nennt das Ganze übrigens Ghostbusting 🙂 Just in case ...

Good morning Ghoster,
Hope you’re doing well! Just curious if you had any questions about my samples, wanted to see more, or if I could provide any clarity or information that you might need. Feel free to reach out if there’s anything I can do for you.
Best,

by Elizabeth M. Jones

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Mein Jahresrückblick — Erfolge und Learnings aus dem Corona-Jahr

Entrepreneur

2020 werden wir wohl alle so schnell nicht vergessen und heute teile ich meine Erfahrungen, Erfolge und Learnings aus dem Corona-Jahr mit dir, das gleichzeitig mein 4. Geschäftsjahr mit Mindt dargestellt hat.

Erfahrungen und Erfolge

Mindt® ist seit Januar 2020 eine eingetragene Marke

Als im Juni die Nachricht kam, dass die Markenanmeldung ohne Widerspruch durchging, hab ich mich gefreut wie ein kleines Kind. Es hat meinem Unternehmen nach drei Jahren etwas Offizielles gegeben und mir einen kleinen internen Push verliehen!

Ich habe mit 10 Kunden zusammengearbeitet

Davon 6 Neukunden und 4 wiederkehrende Kunden, ein Großteil von ihnen aus der Wellness- und der Kreativ-Branche und fast alle weiblich: Yoga- und Meditationslehrerinnen, eine Innenarchitektin, eine Fotografin, ein Real Estate Unternehmen, eine Lehrinstitution, ein Künstler, ... Entstanden sind 5 neue Erscheinungsbilder, 3 Websites, jede Menge Konzepte und zahlreiche digitale und Printprodukte. Ich bin sehr dankbar für alle von ihnen und super happy über die Ergebnisse, die wir zusammen erzielt haben.

➝ 2021 möchte ich meine Nische nicht mehr nur nach Branche (Wellness und Lifestyle) ausrichten, sondern mehr nach dem Stil meines Studios. Ich spüre als Yogalehrerin weiterhin eine große Connection zur Wellness-Branche, aber ich bin auch bereit für mehr 🙂

Eine Reise nach Porto pre-Covid

Mitte Februar habe ich es tatsächlich noch geschafft die einzige Reise für dieses Jahr zu unternehmen und ich bin so dankbar dafür! Ich habe eine Woche in Porto verbracht, tolle Inspiration aufgesaugt, fantastisches Essen genossen, mir den Atlantik um die Ohren wehen lassen und mich mit Abbey von Wayfarer Design Studio getroffen.

➝ An dieser Stelle dann doch auch mal ein Lob an Instagram für die Möglichkeit sich mit so vielen anderen Designern und lieben Menschen auf dieser Welt zu connecten und tolle Spots zu entdecken.

Ich habe in 6 Online-Kurse, einen Online-Summit und Templates investiert

Alles in allem in einem Wert von über 6000 € – ups. Aber es hat sich so gelohnt! Einige der Kurse habe ich bereits komplett durchgearbeitet, an anderen bin ich noch dran. 2020 ist das Jahr, in dem ich bisher in meinem Unternehmen am meisten gelernt habe und auch am meisten investiert habe – und ich wünschte mir heimlich, schon viel früher damit begonnen zu haben.

➝ Obwohl ich seit 2012 im Job bin (mit Art Direktor Positionen) und zuvor 4 Jahre studiert habe, gibt es als Entrepreneur IMMER so viel zu lernen und das hat mich irgendwie durch dieses Jahr getragen. Ich habe einen unheimlichen Wissensdurst entwickelt und finde es einfach großartig, von anderen Designer*innen zu lernen.

Die Kurse haben mich dazu gebracht mein Pricing zu überdenken und meine Services mehr nach Wert zu preisen. Ich habe mit strategischem Pinterest-Marketing begonnen, alle Einzelheiten über Packaging Design gelernt (Hallo ihr tollen neuen Kunden mit produktbasierten Unternehmen!) und meine Brand Strategy Skills enorm aufs nächste Level gehoben. Sodass ich meinen Kund*innen 2021 noch mehr Wert bieten kann und ihnen noch besser helfen kann, bedeutungsvolle und faszinierende Marken zu erschaffen.

Hinzu kommt Wissen in nachhaltigem Grafikdesign sowie Squarespace für Webdesign Projekte.

Ich habe mit einem Programmierer zusammengearbeitet

Eine wahre Erleichterung für Custom Websites war es in diesem Jahr, die Website zur Umsetzung an einen Programmierer abzugeben.

➝ Es zeigte mir, dass ich nicht alles selbst machen muss und dass ich mich 2021 trauen darf, mehr Aufgaben auszulagern.

Ich habe meine Arbeitsstrukturen überdacht

D. h., dass ich die einzelnen Wochentage und Aufgabenbereiche besser gegliedert habe und – ganz wichtig – einen Tag in der Woche für interne Dinge blocke. ➝ Mehr dazu findest du in diesem Blogpost.

Ich bin in meinem doTERRA Business (langsam) gewachsen und habe Aromathecary – The Apothecary of Aromatics gegründet

Falls du es nicht weißt, ich arbeite neben meiner Tätigkeit als Designerin und Yogalehrerin auch mit ätherischen Ölen. Ich liebe die Kraft dieser Pflanzenessenzen und möchte sie unbedingt jedem Menschen, den ich erreichen kann, näherbringen. Die Arbeit mit doTERRA bringt mir unheimlich Freude und auch, wenn ich gerne noch viel mehr Zeit in diese Arbeit stecken würde, bin ich 2020 langsam vorangekommen und habe es fast zu „Elite“ innerhalb der Teamstruktur von doTERRA geschafft. Ich habe einige Blogposts, die über die ätherischen Öle von doTERRA berichten. Schau dich unbedingt mal um, denn auch besonders für Designer*innen sind sie eine wahre Bereicherung in allen Lebenslagen. Auch einen Newsletter versende ich ab und zu zum Thema!

➝ Ich wünsche mir für 2021, dass noch mehr Menschen die Öle in ihr Leben lassen und die Benefits, die die Öle zu geben haben, zu spüren bekommen.

Als By-Product habe ich eine neue Marke gegründet, für diese ebenfalls eine Identity entwickelt und meinen ehemaligen Yoga-Account auf Instagram umbenannt, um zukünftig mehr über ätherische Öle berichten zu können.

Erfolge und Learnings aus dem Corona-Jahr Aromathecary Brand Identity by Mindt Design Studio

Weitere Learnings

Weniger schöne Erlebnisse und Learnings aus dem Corona-Jahr

Natürlich passieren in so einem Jahr nicht nur schöne Dinge und 2020 hatte es auf verschiedenen Ebenen auch diesbezüglich in sich.

Ich musste meine Yogakurse absagen

Ab März konnte ich keine Yogakurse mehr in meinem Studio unterrichten, auch meine wunderbaren Business Yogakurse in einer Designagentur fielen ins Wasser. Das bedeutete für mich, dass ein Teil meines Umsatzes einfach wegfiel.

Zum Glück bin ich direkt auf den Online-Zug aufgesprungen und habe innerhalb kürzester Zeit angefangen über Zoom Yogakurse zu geben. Aber es war irgendwie nicht dasselbe. Die anfängliche Euphorie stagnierte nach Ostern und so setzte ich über den Sommer meine Kurse komplett aus.

➝ Doch die Situation hatte etwas Gutes, denn nur so kam ich irgendwann auf die Idee, meine Yogakurse speziell für Designer*innen anzubieten. Somit konnte ich sie noch besser deren (unseren) Bedürfnissen anpassen und das Ganze mit einer Community verknüpfen: Der Designers’ Wellness Hub war geboren!

Mir wurden coronabedingt Projekte abgesagt

Dazu zählten einige Projekte, die sowohl finanziell als auch für das Prestige 2020 deutlich herausgestochen hätten. Das zog mich zunächst echt etwas runter. Ich konnte zum Glück durch das Finanzpaket etwas aufgefangen werden, aber es war dennoch sehr schade diese Absagen zu erhalten, nachdem ich eigentlich bereits deren Zusagen erhalten hatte.

➝ Trotz Corona war 2020 mein umsatzstärkstes Jahr bisher. Es war zugegebenermaßen aber auch das erste Jahr, das mich finanziell so getragen hat, dass ich „zufrieden“ damit bin und positiv nach vorne schaue! Ich habe definitiv gesehen, dass jede Investition sich gelohnt hat und zu mir zurückkam. Das möchte ich im nächsten Jahr natürlich deutlich steigern, damit Mindt langfristig ein stabiles Unternehmen wird.

Ich musste Anwälte beauftragen

Das bedeutet in der Regel nichts Gutes und so auch in diesem Fall. Es war bis dato vermutlich die schwierigste Erfahrung, die ich in meinem Unternehmen machen musste, und sie hat mich wirklich mitgenommen, sodass ich mit ziemlicher Sicherheit einem Burnout sehr nahe war.

➝ Doch auch diese Erfahrung hat mich natürlich etwas gelehrt: Gute Verträge und AGBs sind das A und O in einem Design-Business. Du MUSST einfach klar und deutlich kommunizieren, was deine Grenzen sind, wie die Zusammenarbeit abläuft und was die Konsequenzen sind, wenn Kunden sich nicht daran halten. Es mag hart klingen, aber nur so kannst du ein nachhaltiges und gesundes Unternehmen führen. Außerdem: höre auf dein Bauchgefühl und hinterfrage lieber einmal mehr, ob der Kunde tatsächlich zu dir passt, oder ob du irgendwelche Warnsignale wahrnehmen kannst, bevor du eine längerfristige Zusammenarbeit eingehst.

Wir haben unser Studio in Leipzig aufgegeben

... und vorgestern die Schlüssel übergeben. Vielleicht erscheint dieser Blogpost deshalb ein wenig verspätet. Puh, dieses Studio hat uns einige Nerven gekostet! Und nein, wir haben es nicht aus Corona-Folgen aufgegeben, sondern schlicht, weil das Umfeld und die Vermietung uns schließlich zu diesem Schritt bewogen haben. Es war dort letztendlich nicht mehr schön für uns. Und auch wenn wir gute Zeiten in unserem Raum hatten, die wir nicht missen möchten, sind wir mit dieser Entscheidung nun sehr glücklich.

➝ Außerdem sparen wir (Pierre von Helden und ich) hier in unserem Home Studio zukünftig jede Menge Geld, um hoffentlich im Sommer 2022 für ein Jahr lang reisen (und dabei arbeiten) zu können. Aber das ist eine neue Geschichte, und ich nehme dich sehr gerne mit, sobald es in die Planung dafür geht.

Was kommt 2021?

Outsourcing?

➝ Ich habe es oben bereits kurz angesprochen, ich würde gerne Stück für Stück mehr outsourcen. Das fängt vrs. mit den Steuern an, also wenn du mir einen guten Steuerberater empfehlen kannst, let me know! 😉 Das kann aber auch die Zusammenarbeit mit einem Junior Designer bedeuten, die Zusammenarbeit mit Textern oder weiter in der Zukunft mit einem Projektmanager oder einer Virtual Assistenz.

Mehr Balance

➝ Ich werde meine Preise weiter anheben, um mich noch besser auf jedes einzelne Projekt fokussieren zu können und um dabei körperlich und mental ausgeglichen zu bleiben. Das geht damit einher, dass ich weniger arbeiten möchte und insbesondere die Abende und Wochenenden noch strikter freiräume. Auch in meinem vierten Geschäftsjahr stand die Arbeit fürs Mindt Design Studio, für Yogakurse und Aromathecary sogut wie immer an erster Stelle, aber ich habe in den letzten beiden Jahren gespürt, dass man als Entrepreneur genauso auf sich selbst aufpassen muss. Dann kann man die Energie wiederum viel besser in die Projekte re-investieren. Für mehr Leichtigkeit im neuen Jahr!

Mehr Value

➝ Ich möchte dir, egal ob Kunde oder Designer*in, noch mehr wertvollen Input anbieten, Blogposts schreiben, Newsletter verfassen u. v. m. Das bedeutet, konstant „da“ und präsent zu sein, vielleicht finally auch mehr Gesicht zu zeigen und im besten Fall ETWAS für dich zu kreieren – mir schweben einige Ideen im Kopf herum, aber ich muss sie noch sortieren. Dass passives Einkommen viel Arbeit bedeutet, ist klar, aber es ist etwas, das ich sehr gerne in diesem Jahr angehen würde. Dazu gehören semi-custom Lösungen wie bspw. Website-Templates. Aber ich verspüre auch den Drang, mein Designer- und Entrepreneur-Wissen an dich weiterzugeben. Daher lass mich auf jeden Fall in den Kommentaren oder per E-Mail wissen, wenn es etwas gibt, das du gerne von mir lernen würdest!

Mehr Community

➝ Ich freue mich riesig darauf unsere Designer*innen-Community im Zuge des Designers’ Wellness Hub weiter wachsen zu sehen! Dieser Austausch ist ungemein wertvoll und gewinnbringend und tut einfach gut. Sei gerne dabei!

Mehr Kreativität

➝ Mehr Passion Projects, mehr das tun, was mir in dem Moment Spaß macht. Weil es nicht immer nur um Jobs geht, sondern auch um das Unbefangene, das Spontane, den Prozess. Und als kleiner Nebeneffekt kann so vielleicht das ein oder andere Projekt im Portfolio landen.

Das waren meine Erfahrungen, Erfolge und Learnings aus dem Corona-Jahr

Ich hoffe dir hat der Rückblick und der Ausblick gefallen und ich wünsche dir ein fabelhaftes Jahr & alles Liebe. Was sind deine größten Erfolge und Learnings aus dem Corona-Jahr?

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Eine Woche im Mindt Design Studio

Entrepreneur

Wie ich es in diesem Blogpost angekündigt habe, teile ich heute eine Woche im Mindt Design Studio mit dir, unverfälscht und ganz konkret. D. h. was ich an den einzelnen Wochentagen gemacht habe, woran ich aktuell arbeite und wie ich meine Vor- und Nachmittage und die Zeit dazwischen einteile. Viel Spaß bei diesem Einblick!

Montag

Wie fühle ich mich? Ein klein wenig überwältigt, da heute und den Rest der Woche viel ansteht – aber auch gut ausgeruht. 

Vormittag

  • gemeinsames Frühstück mit Pierre 
  • Projekt-Updates zur Organisation an zwei Kundinnen schicken. Wir befinden uns auf der Zielgeraden der Projekte und klären aktuell Print-Spezifikationen.
  • die Woche planen und Termine/To Dos in meinen Kalender eintragen
  • Rechnungen versenden (Notiz: herausfinden, wie ich diesen Prozess zukünftig automatisieren kann. Ich weiß, dass einige Designer auf Dubsado (Affiliate-Link) schwören.)
  • Blogpost zur Arbeitswoche finalisieren, den ich letzte Woche bereits vorbereitet habe
  • Newsletter verfassen und beide Veröffentlichungen für Dienstag planen
  • ein wenig auf Instagram interagieren (lustigerweise viel Reaktion darauf, dass wir ein paar unserer Studio-Möbel verkaufen wollen)
  • danach nehme ich mir etwas Zeit, um ein Mittagessen zu kochen und dabei eine Serie zu schauen

Nachmittag

  • Strategiegespräch für die kommende Woche für eine neue Kundin vorbereiteten 
  • Strategie-Fragebogen überarbeiten
  • Proof für einen Flyer-Druck anlegen
  • Website Design in Adobe XD weiter ausbauen (AS Projekt)
  • Take-Out Abendessen mit Pierre 
  • danach schließlich noch ein Squarespace-Webinar von Squarestylist anschauen 

Dieses Jahr habe ich so viele Online-Kurse wie noch nie gekauft. Ich habe mich vielleicht auch so stark weiterentwickelt und so viel gelernt wie noch nie und ebenfalls entsprechend Wachstum gesehen. Ob es an Corona liegt und der Tatsache, dass man mehr Zeit zuhause verbringt? Da ich zukünftig gerne Semi-Custom Websites in Squarespace anbieten würde, habe ich beschlossen, dieses Jahr noch in einen letzten Kurs zum Thema Squarespace zu investieren. Individuelles Web Development lagere ich neuerdings übrigens aus.

Dienstag

Wie fühle ich mich? Motiviert, da ich gestern recht weit vorangekommen bin. Ich habe heute klare Aufgaben vor mir und möchte viel erledigen.

Vormittag

  • Kommunikation mit Kundinnen + Druckereien
  • Website Updates für GO Kundinnen
  • Proof für einen weiteren Flyer-Druck anlegen 
  • Mittagessen (Reste von gestern)

Nachmittag

  • weiter am Webdesign + Klick-Prototypen arbeiten (soll der Kundin Ende der Woche präsentiert werden)
  • mein Körper fühlt sich nach dem langen Sitzen ziemlich verspannt an
  • ich entscheide mich also für eine Pilates-Yoga-Class und einen frühen Feierabend gegen 17 Uhr 
  • Abendessen kochen 
  • danach noch kurz an Pierres Website arbeiten (Malereien online stellen)
  • Packaging Design Kurs anschauen

Ich war heute ganz gut im Flow! Am späten Abend fühlt sich mein Immunsystem aber leider etwas angekratzt an. Versuche das also direkt mit ätherischen Ölen zu bekämpfen. Gehe leider ziemlich spät ins Bett.

Pierre von Helden Website

Mittwoch

Wie fühle ich mich? Okay … ich konnte gestern schlecht einschlafen und bin etwas müde, fühle mich dafür aber wieder fitter, die Öle haben also gut geholfen. Den Vormittag gehe ich langsam an.

Vormittag

  • Frühstück mit Pierre 
  • mehr zum Thema Schlaf und ätherische Öle lernen
  • trotz Creative Health Day kümmere ich mich kurz um den Proof von gestern, denn er stellt eine kleine Herausforderung dar und erfordert mehr Kommunikation mit der Druckerei als erwartet
  • leider fällt ein geplantes Telefonat mit einer befreundeten Designerin aus (ich connecte mich mittwochs total gerne mit anderen Designer*innen!)
  • Pierre und ich machen eine Inventur unserer Circles Poster 
  • Mittagessen = Reste von gestern & Video meines doTERRA Teams zum Öle-Business anschauen

Nachmittag

  • eine Special Promotion für unsere Circles Poster vorbereiten
  • Geplant war eigentlich, mich heute meiner Aromathecary Website zu widmen und Texte zu verfassen, aber ich fühle mich uninspiriert. 
  • Richtig Lust habe ich aber darauf, den Packaging Kurs weiter anzuschauen. Also tue ich das auch und bleibe bis fast 22 Uhr dabei mit ein paar Unterbrechungen zum Wäsche waschen und Abendbrot essen. Mein Motivate Roll-On hilft mir, dabei aufmerksam zu bleiben.

Heute fühlte sich alles etwas langsamer an. Ich bin froh darüber, dass auch das okay ist und ich meinen Mittwoch dafür nutzen kann, meine Energiereserven wieder aufzufüllen. Ein perfektes Beispiel, dass ein Creative Health Day dafür da ist, das zu tun, was einem gut tut und Freude bringt. Ich würde den Tag größtenteils unter Weiterbildung (sowohl Öle, Öle-Business als auch Design-Skills) verbuchen – perfekt, denn Designerin zu sein bedeutet nicht, dass jeder Tag in absoluter Kreativität auszuarten hat.

Donnerstag

Wie fühle ich mich? Ausgeruht und gut gelaunt – die Sonne scheint.

Vormittag

  • Schnelles Frühstück mit Pierre
  • Die beiden Proofs an die Druckereien versenden
  • Visitenkarten Layout für SN Projekt anlegen
  • Circles Poster zur Post bringen 
  • Spaziergang
  • Mittag = schnelles Brot vor dem Rechner

Nachmittag

  • Webdesign für AS Projekt fertigstellen und Klickdummy finalisieren – alles fertig, um morgen ein Video zu recorden
  • leider muss ich meinen Yogakurs aufgrund der neuen Regelungen canceln
  • früher Feierabend: Besuch unserer Lieblings-Pizzeria (die ihre Räumlichkeiten unter allen Maßnahmen mega Corona-friendly aufbereitet hat!), bevor das im erneuten Lockdown nicht mehr möglich ist
  • Da wir nur noch sehr früh am Abend einen Tisch ergattert haben, sind wir gegen 20 Uhr schon wieder zurück. 
  • Ich schaue mir die Community im Squarespace Kurs an und beende den Abend auf der Couch mit einem Buch über ätherische Öle.

Es tat richtig gut mal rauszukommen und sich zu bewegen. Die letzten Tage habe ich vermehrt drinnen verbracht und mein Workout etwas vernachlässigt. Ich bin ziemlich traurig darüber, dass ich meinen (letzten überhaupt möglichen) Yogakurs absagen muss. Der Kurs war lange geplant und die Teilnehmerinnen haben sich riesig drauf gefreut. Zum Glück bin ich finanziell nicht abhängig davon, jedoch tut es trotzdem weh, das Geld zurückzuzahlen. Ganz zu schweigen davon, dass ich nun nicht weiß, wann ich überhaupt wieder unterrichten werde, da wir unser Studio im Dezember abgeben werden. Wirklich schade!

Visitenkarten Design für SN Projekt

Freitag

Wie fühle ich mich? Ich freue mich auf den Tag, denn ich werde heute einige Projekte rausschicken und fühle mich erleichtert, dass ich über die Woche viel erledigt habe, ohne dass es sich für mich stressig angefühlt hat.

Vormittag

  • Einkauf nach einem verhältnismäßig frühen Start in den Tag
  • Entspanntes Frühstück mit Pierre
  • Visitenkarten-Layout an Kundin versenden
  • entscheide mich für ein Loom Abo (das war bisher kostenlos) und nehme ein Walkthrough Video für meine Kundin AS auf (Webdesign)
  • Kommunikation mit Kundinnen + Entwickler
  • Vorbereitung dieses Blogposts, um ihn nächste Woche uploaden zu können

Nachmittag

  • nach einem späten Mittagessen widme ich mich meinem Content für die nächste Woche
  • d. h. Instagram Grafiken und Content aufbereiten und ums Pinterest Marketing kümmern – meine Tools dafür sind übrigens Planoly und Tailwind. Mit diesem Link erhältst du Tailwind einen Monat kostenlos.
  • Ich checke dabei insbesondere aktuell meine Pinterest Statistiken, da ich vor einigen Wochen begonnen habe, strategisch Pinterest Marketing zu betreiben, und notiere mir die Entwicklung und was das für meine zukünftige Content-Erstellung bedeutet.
  • Um 19:30 Uhr habe ich es geschafft! Das war’s für diese Woche im Mindt Design Studio und ich freue mich auf’s Wochenende: nichts geplant, alle Besorgungen erledigt & Feiertag. Den Abend werde ich mit einem kurzen Workout beenden und dann in den Chill-Modus wechseln 😉
Mein Pinterest Account

Eine Woche im Mindt Design Studio – so kann sie aussehen

Glaub mir, keine Woche im Mindt Design Studio ist identisch – obwohl ich mittlerweile eine gute Einteilung für meine Arbeitstage gefunden habe. Unterschiedliche Projekte und Projektumfänge sorgen dafür, dass es nie langweilig wird. Ich hoffe, dass dir dieser kleine Einblick in eine Woche im Mindt Design Studio gefallen hat. Let me know!

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Wie ich meine Arbeitswoche als Designerin optimal einteile

Entrepreneur

Wie ich meine Arbeitswoche als Designerin optimal einteile

Eine Arbeitswoche als Designerin kann vielfältig schön und herausfordernd zugleich sein. Kennst du das Gefühl, als Designerin und Entrepreneur von all den To Dos überwältigt zu sein? Springst du auch manchmal von einer Aufgabe zur nächsten, weil dir plötzlich eingefallen ist, dass du auch noch XYZ erledigen wolltest? Lässt du dich regelmäßig durch E-Mails oder Telefonate ablenken? Und am Ende des Tages fragst du dich, was du eigentlich den ganzen Tag geschafft hast? Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Daher habe ich beschlossen, etwas an der Struktur meiner Arbeitswoche als Designerin zu ändern.

Seit einigen Wochen versuche ich meine Aufgaben und Tätigkeiten besser auf die Arbeitstage in der Woche aufzuteilen und es fühlt sich tatsächlich sehr gut an. Es gibt mir mehr Struktur, Abgrenzung und Klarheit. Und ich fühle mich nicht mehr schlecht, wenn ich eine Aufgabe auf den nächsten Tag schiebe, da sie nicht zu meinem Tagesblock passt.

Manche Entrepreneure bezeichnen diese Aufgabeneinteilung auch als Batch Working, was man sicherlich noch viel mehr auf die Spitze treiben könnte. Für mich genügt derzeit eine etwas softere (und immer noch variable) Variante – ich bin konzentrierter bei der Sache und fühle mich insgesamt entspannter. Hier also ein Überblick meiner Arbeitswoche als Designerin:

Meine Arbeitswoche als Designerin

Montags

Ich starte meist mit etwas Organisation und Kommunikation in meine Arbeitswoche. Zu allererst schaue ich, welche Aufgaben in der Woche anfallen und trage soweit wie möglich alle To Dos in meinen Kalender ein. Dafür blocke ich mir konkrete Zeitslots, farblich nach Kundenprojekt und allgemeinen Business-Aufgaben sortiert.

Evtl. haben sich übers Wochenende bei meinen Kunden Fragen ergeben, die ich kurz beantworte, oder ich schreibe Rechnungen oder mache Buchhaltung. Manchmal gibt es auch Dinge mit externen Dienstleistern wie Druckereien zu klären. Besonders schön ist es, wenn ich ein neues Projekt planen und vorbereiten kann, d. h. unsere Arbeitsumgebung in Asana vorbereite o. ä. Manchmal blocke ich mir den Tag aber auch, um an Blog-Content zu schreiben, oder ich arbeite an einem laufenden Projekt. Immer so, wie es gerade Sinn ergibt.

Dienstags

Der Dienstag ist meistens komplett für Kundenprojekte und Calls reserviert. Um zu vermeiden, dass mich Telefonate und Calls an den anderen Tagen aus dem Flow bringen, habe ich das Tool Acuity Scheduling eingerichtet. Meine Kundinnen können sich dort direkt Termine aussuchen, die ich vorher als verfügbar eingetragen habe.

Ich versuche vorab (meist bereits montags) einzuschätzen, wie lange ich an diesem Tag für jedes Kundenprojekt benötigen werde oder wieviel ich dafür aufwenden möchte. Dann habe ich bspw. am Vormittag zwei bis drei Stunden für Projekt A und am Nachmittag 4 Stunden für Projekt B geblockt. Das funktioniert ganz gut, um sich nicht in einzelnen Projekten zu verlieren und um sich selbst einen gewissen Zeitrahmen zu setzen.

Ich versuche übrigens jeden Tag eine Mittagspause zu machen, um kurz abzuschalten. Diese verschiebt sich zeitlich zwar meist je nach Tag, aber ich finde es wichtig, nicht den gesamten Arbeitstag durchzupowern.

Mittwochs

Mein liebster Tag in der Woche – mein Creative Health Day! Nach zwei Tagen kreativ und kommunikativ Sein ist meine Energie am Dienstag-Abend meist etwas geringer. Dann freue ich mich total, zu wissen, dass der Mittwoch für mich eine kleine Auszeit darstellt, die ich gestalten kann, wie immer es sich richtig anfühlt.

Das bedeutet: Zeit, um an eigenen Projekten, der Website oder dem Newsletter zu arbeiten, Personal Projects zu realisieren, oder um etwas Neues zu lernen. Ich nutze den Tag auch gerne, um mich mit anderen Designerinnen zu vernetzen und nehme mir dafür Zeit für Telefonate oder Video Calls. Es bedeutet aber auch, die Dinge etwas langsamer anzugehen, den Tag mit einer Runde Yoga zu starten und entspannter als sonst zu frühstücken. Vielleicht lerne ich an diesem Tag auch etwas über ätherische Öle oder lese ein Buch.

Die Creative Health Days zeigen mir immer wieder, dass ich als Entrepreneur nicht von außen gesteuert werde, sondern dass ich selbst entscheiden kann, wie ich arbeiten möchte – und das fühlt sich richtig gut an. Inspiriert hat mich dazu übrigens Abbey von Wayfarer Design Studio.

Donnerstags

Nach dem Creative Health Day fühle ich mich wieder motiviert und inspiriert. So kann ich am Donnerstag wieder optimal in meine laufenden Kundenprojekte einsteigen. Den Donnerstag teile ich mir ähnlich ein wie den Dienstag. Auch donnerstags habe ich freie Zeitslots für Kundentermine und schaue, welche Projekte ich weiter bearbeiten möchte, um am Freitag meine Ziele für die Woche erreichen zu können.

Freitags

Freitag vormittags gibt es meistens noch ein paar Kundenprojekte, die verfeinert oder finalisiert werden müssen, falls ich an diesem Tag eine Präsentation versende. Ich versuche das alles am Vormittag zu erledigen, sofern es mir möglich ist.

Den Freitag Nachmittag nutze ich seit Neuestem für meine eigene Content-Planung. Ich plane den Instagram-Content für die nächste Woche, erstelle Grafiken, und kümmere mich um mein Pinterest Marketing. D. h. ich lege auch hierfür Grafiken an und fülle meinen Tailwind-Scheduler (Referral Link) mit neuen Pins. Das ist für mich ein schöner Abschluss der Woche. Noch dauert das alles etwas länger, aber je routinierter man mit diesen Dingen wird, umso schneller geht’s. Bei schönem Wetter mache ich freitags auch gerne mal eine Pause, gehe mit Pierre spazieren und einen Kaffee trinken und beende meine Arbeit dann eher gegen Abend.

Das war meine Arbeitswoche als Designerin

Ich fühle mich, seit ich diese Einteilung übernommen habe, viel klarer in meinen Strukturen. Es fällt mir (noch) relativ schwer, meine Kundenprojekte auf die zwei bis drei Tage aufzuteilen und nicht an allen fünf Arbeitstagen daran zu arbeiten, aber das ist vor allem Mindset. Es gibt einfach neben Kundenprojekten als Entrepreneur noch so viel anderes zu erledigen. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man sich auch dafür freie Zeit schafft. Denn sonst muss das zwangsweise am Wochenende passieren. Das möchte ich persönlich jedoch weitestgehend vermeiden. Außerdem kann ich so viel produktiver arbeiten, was meinen Kunden am Ende zugute kommt.

Welche Verbesserungen könnte meine Arbeitswoche als Designerin noch vertragen?

Ich gebe es zu: es fällt mir schwer, nur morgens und abends auf meine E-Mails zu schauen. Wann immer ich zwischendurch das Mail-Programm öffne und eine neue Mail entdecke, spüre ich den Drang, sofort antworten zu müssen. Ich lasse mich also davon noch regelmäßig zu sehr ablenken. Aber auch daran arbeite ich 🙂

Willst du einen ganz konkreten Einblick in eine meiner Arbeitswochen als Designerin erhalten?

Ich werde dir im nächsten Blogpost einen Einblick in den Ablauf dieser Woche geben, um dir zu zeigen, was das alles konkret für mich bedeutet! Das heißt für mich: ich werde diese Woche genau dokumentieren, was ich alles erledige, und teile meine Beobachtungen dann mit dir. Bist du schon gespannt darauf? Abonniere doch meinen Newsletter, um up to date zu bleiben!

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Do you dare to dream big AND dare to be different?

EntrepreneurBusiness Tipps

Ein Appell gegen die Eintönigkeit

Be different? Wenn man sich auf Pinterest oder Instagram umschaut, dann kann es schnell sein, dass man den Eindruck bekommt, es sieht alles gleich aus. Und ich spüre, wie ich selbst ab und zu in die Falle tappe, mich zu sehr von anderen Designs inspirieren zu lassen. Wie auch bei der Grafik zu diesem Post. Auch wenn ich mit solchen Elementen bereits vor Jahren und gefühlt vor dem Hype gearbeitet habe. Aktuell sieht man sie überall.

Ein Rückblick – mein Moodboard-Prozess

Dabei hatte ich vor einigen Jahren noch einen ganz anderen Ansatz in meinem Schaffensprozess. Meine Moodboards waren eine bunte Mischung aus allerlei Bildern und Fotos. Architektur, Natur, Menschen, Mode, Produkte, Mood-Shots, Grafik, Worte, Videos, … egal, was sich für mich stimmig anfühlte und was den Spirit, den Charakter der Marke abbildete, den ich versuchte visuell einzufangen.

Mich inspirieren all diese Dinge und sie erzeugen in meinem Kopf dann irgendwie eine Symbiose oder Assemblage (vermutlich die falschen Begrifflichkeiten hier) von einer Vision, die ich mir für ein Projekt vorstelle. Vielleicht ist das meine Superpower, vielleicht ist es auch gängig, oder aber auch total unverständlich für andere.

Ich habe meinen Moodboard-Prozess im Laufe der Zeit etwas gewandelt, da ich gemerkt habe, dass nicht jeder Kunde damit etwas anfangen kann. So wurden meine Moodboards immer konkreter. Tatsächliche Grafikstile, Logo-, Print- und Typo-Beispiele. Natürlich auch Gründe, warum wir diesen Weg für die Marke einschlagen können und was dahinter steckt, denn das Konzept hinter dem Visuellen war und blieb immer extrem wichtig bei allem.

The Problem with Moods

Doch was ist das Problem dabei? Man selbst, und auch der Kunde, schießt sich womöglich so sehr auf diese Beispiele ein, dass nur noch wenig Spielraum für Kreation, Um- und Weiterdenken gegeben ist.

Mein Ziel ist es immer, das dennoch zu schaffen, aber dabei setzt man sich durchaus ziemlich unter Druck und man „riskiert“, dass der Kunde enttäuscht ist, wenn das Ergebnis dann doch nicht 99% zu den präsentierten Beispielen passt.

Aber wie war das noch gleich mit dem Risiko? Nur mit einem gewissen Risiko ist es auch möglich zu wachsen und große Sprünge zu machen! 

“The riskiest risk you can take,
is to not take a risk at all.” — Chris Do


Ich sehe teilweise Moodboards, die ganz konkret abfragen, in welche Stilrichtung der Kunde sich das Design vorstellt. Undzwar so konkret, dass es nur ja keine Überraschungen mehr gibt. D. h. am besten wird genau die Schriftart übernommen und nur der Name ersetzt, oder so ähnlich.

Doch wo bleibt dabei die Individualität? Das überraschende Momentum, die Einzigartigkeit? (Okay, die gibt es vielleicht auch gar nicht mehr, aber zumindest dieses spezielle Etwas, das in Kombination mit deiner Persönlichkeit die Einzigartigkeit ausmacht.)

Be different – ein Dilemma unserer Zeit?

Es tut mir innerlich etwas weh und ich weiß, dass es schlichtweg nicht mehr möglich ist etwas absolut Neuartiges zu schaffen. Jedoch wäre es toll, wenn sich jeder (Designer und Kunde) manchmal – da, wo es passt – wieder etwas mehr trauen würde. Man darf anders sein als die Konkurrenz. Man darf auffallen. Und es muss nicht immer alles offensichtlich sein. Be different. 

Ich überlege, ob ich meine offeneren, vielfältigeren Moodboards wieder Teil meines Prozesses werden lasse. Ich mochte sie sehr gern und ich glaube, sie hatten einen gewissen Mehrwert, der mir erst jetzt bewusst wird.

Was denkst du? Als Designer: wie gehst du beim Gestalten bzw. im Step davor vor? Als Kunde: bist du offen für mehr Vielfalt? Be different.

Wie sich das Ganze im Zuge der One Concept Methode auswirkt, das ist nochmals eine ganz andere Geschichte.

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Business-Tipps gegen Burnout

EntrepreneurBusiness Tipps

Burnout als Designerin – Teil 2

Heute teile ich einige Business-Tipps gegen Burnout. Dieser Artikel ist Teil meiner dreiteiligen Serie „Burnout als Designerin“. Im ersten Teil gehe ich auf meine persönliche Story ein. Im zweiten (diesem) Teil mit dem Titel „Business-Tipps gegen Burnout“ teile ich Tipps mit dir, die du in deinem Unternehmen etablieren kannst, um dein Stress- und Belastungslevel etwas zu reduzieren. Und im dritten Teil berichte ich über ätherische Öle und andere alltägliche Hilfspraktiken, die dich bei Burnout unterstützen können bzw. dagegen vorbeugen.

Burnout als Designerin vermeiden – wie?
Eine Bestandsaufnahme

Ich kann dir natürlich keine Anleitung dafür geben, wie sich Burnout vermeiden lässt, aber ich kann dir nur empfehlen, ab und zu innezuhalten und dich zu fragen, wie es dir eigentlich gerade geht.

Schließe doch einfach mal für einen Moment deine Augen und spüre in deinen Körper hinein. Lass die Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen, und versuche dich mehr und mehr auf dein Inneres zu konzentrieren. Nimm deinen Atem wahr, den Herzschlag, das Heben und Senken deines Brustkorbs.

Was fühlst du jetzt in diesem Moment? Wo spürst du Enge oder Blockaden? Was fühlt sich gut an? Kannst du den Geist etwas zur Ruhe bringen oder nicht? Beobachte das einfach.

Welche Muster kannst du generell aktuell in deinem Leben wahrnehmen? Fühlst du dich vielleicht unruhig und gestresst? Kannst du schlecht einschlafen? Hast du wiederkehrende körperliche Probleme, wie z. B. Kopfschmerzen? Mache einfach mal eine Bestandsaufnahme.

Welche Bereiche deines Lebens fühlen sich aktuell leicht an? Was macht dir Spaß, was erledigt sich wie von selbst? Und was sind die anstrengendsten Bereiche? Beobachte.

Vielleicht bringt dir diese kurze Übung schon etwas Klarheit. Du kannst deine Gedanken auch einfach niederschreiben.

Ich möchte dich dazu einladen, in die Selbstverantwortung zu kommen. Indem du dich, deinen Körper und deinen Geist besser kennenlernst, kannst du auch besser darauf reagieren. Überlege, ob es Sinn macht, Hilfe einzuholen. Und überlege, welche Schritte du vielleicht selbst tun kannst, damit es dir besser geht.

Acht Business-Tipps gegen Burnout

1 – Finde etwas, das dir Spaß macht, und kultiviere es.

Sport, Zeichnen, Yoga, Meditation, Lesen, Kochen, … plane dir bewusste Zeiten dafür ein, am besten in deinem Kalender. Ich weiß, wie schwer das sein kann. Aber lass dann einfach mal alles andere gut sein. Und wenn es nur 10 Minuten sind.

2 – Erstelle einen Wochenplan.

Zu welchen Zeiten bist du am kreativsten? Wann kannst du besser organisatorische Dinge erledigen? Versuche Patterns zu erkennen und sie dir zunutze zu machen. Magst du dir einen (halben) Tag in der Woche nehmen, um dich um dein Unternehmen zu kümmern, anstatt an Kundenprojekten zu arbeiten, oder um einfach mal ein Buch zu lesen? Musst du jederzeit erreichbar sein? Oder könntest du nur zu bestimmten Zeiten auf E-Mails reagieren und feste Telefontermine vergeben? Möchtest du abends arbeiten und morgens ausschlafen? Du kannst es selbst entscheiden!

Du musst dich nicht akribisch an deinen Plan halten, aber er gibt dir Struktur und eine Leitlinie. 

3 – Kreiere Templates.

Ich wette, es gibt immer wiederkehrende Aufgaben oder Abläufe in deinem Unternehmen. Nutze das und bereite dich darauf vor, z. B.:

Lege dir E-Mails an, die du bei Kontaktanfragen versenden kannst, ohne jedes Mal eine neue Mail aufsetzen zu müssen. / Erstelle einen Fragebogen, der deine wiederkehrenden Fragen bei Kontaktanfragen aufgreift. / Erstelle eine FAQ Seite, auf die du Leute weiterleiten kannst. / Setze ein Template für Angebote auf. / Wie präsentierst du deinen Kunden Ergebnisse? Vielleicht macht auch hier eine Vorlage Sinn. Gleiches gilt auch für so viele andere Bereiche. 

4 – Nutze Tools, die dir Arbeit abnehmen.

Ich arbeite mit einem Projektmanagement Tool. Es ist super für einen nachvollziehbaren Kommunikations­verlauf während eines Projektes. Das Programm ermöglicht es, alle Informationen, Fragen und Inhalte überschaubar an einem Ort zu sammeln. Das erspart dir etliche E-Mails. Und du kannst auch deine privaten oder interne Listen anlegen.

Neu eingerichtet habe ich außerdem ein Scheduling Tool, um Zoom- oder Telefontermine abzustimmen. Dadurch eliminierst du zeitintensive Terminfindungs-E-Mails. 

Natürlich bedarf es einer Einrichtung dieser Tools und somit etwas Zeiteinsatz. Auf lange Sicht lohnt es sich jedoch, hier smart vorzugehen und Tools wie auch Prozesse zu optimieren.

Business-Tipps gegen Burnout als Designerin

5 – Setze Grenzen – für KundInnen, aber auch für dich selbst.

Gibst du deine Telefonnummer heraus oder kommunizierst du lieber an festen Terminen per Videochat? Bist du nach 18 Uhr über Instagram erreichbar? Bleibt der Rechner am Sonntag aus? Du kannst alles festlegen, so wie es für dich passt und angenehm ist.

6 – Gib Aufgaben ab.

Ich habe es im ersten Teil schon angekündigt: das ist nicht meine große Stärke. Bis dato mache ich alles selbst. Ob es die Steuererklärung ist oder die Reinzeichnung. Aber das muss nicht sein! Gibt es Aufgaben in deinem Unternehmen, die dir absolut keine Freude bringen oder dich stark belasten? Dann denke an, diese auszulagern. Bei mir ist es (nach aktuellem Stand) die Web-Entwicklung. Ich mache das zwar gerne, aber sobald der Druck dabei ist, es für KundInnen zu machen, wünschte ich mir, ich könnte es einfach an einen Entwickler abgeben und mich nur noch aufs Design fokussieren. (Edit: Das habe ich kürzlich umgesetzt und es fühlt sich sehr gut an!) Steuerangelegenheiten würde ich zukünftig auch gerne abgeben. 

Was könntest du noch auslagern? Social Media, Reinzeichnung, Akquise oder sogar Konzept- und Designentwicklung, wenn du bspw. mit einem Junior Designer zusammenarbeitest. Wo siehst du dich in 5 Jahren und welche Aufgaben möchtest du dann gerne noch selbst erledigen? Warum also so lange warten?

7 – Tausche dich aus.

Suche den Kontakt zu anderen Selbstständigen und sprich offen und ehrlich mit ihnen. Du bist nicht alleine, egal wie doof die Situation auch sein mag. Lasse dich inspirieren oder einfach mal Dampf ab. Diese Personen müssen nicht in deinem direkten Umfeld sein. Sicher hast du auch online einige Kontakte, und wenn nicht, schreibe doch einfach mal jemanden an. Wir Kreativen sind meistens hilfsbereit und an Austausch interessiert. Oder schau dich nach lokalen Ladies, Wine & Design Gruppen o. ä. um.

8 – Überdenke deine Preisgestaltung.

Wenn deine Preise zu knapp kalkuliert sind, bist du ihm Arbeitsrad gefangen. Du musst mehr und mehr arbeiten, um deinen gewünschten Umsatz zu erzielen. Denke darüber nach, ob du Aufwand oder Deliverables kürzen oder deine Preise anheben kannst, um somit den Druck etwas von deinen Schultern zu nehmen.

Das waren meine Gedanken und Anregungen! Vielleicht helfen dir diese Business-Tipps gegen Burnout, etwas entspannter zu bleiben und dich besser vorbereitet zu fühlen für alle Aufgaben, die dich täglich erwarten. Ein eigenes Business wird immer Arbeit bedeuten und ist ständig im Prozess, aber im besten Fall stresst es dich nicht so sehr, dass es im Burnout endet.

Business-Tipps gegen Burnout – Weitere Möglichkeiten einem Burnout als Designerin vorzubeugen

Im dritten Teil der Blogpost-Reihe „Burnout als Designerin“ möchte ich dir ätherische Öle vorstellen, die dich bei Burnout unterstützen können bzw. dagegen vorbeugen.

Gerne abonniere meinen Newsletter, damit du die kommenden Artikel nicht verpasst. Außerdem empfehle ich dir von ganzem Herzen dir einmal den Designers’ Wellness Hub anzuschauen. Er ist vielleicht genau das, was du jetzt gebrauchen kannst, um besser auf dich achtzugeben.

Alles Liebe
Sarah

Business-Tipps gegen Burnout

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Burnout als Designerin – Teil 1

EntrepreneurBusiness Tipps

Dieser Artikel ist Teil meiner dreiteiligen Serie „Burnout als Designerin“. Im ersten Teil gehe ich auf meine persönliche Story ein. Im zweiten Teil teile ich Tipps mit dir, die du in deinem Unternehmen etablieren kannst, um dein Stress- und Belastungslevel etwas zu reduzieren. Und im dritten Teil berichte ich über ätherische Öle und andere alltägliche Hilfspraktiken, die dich bei Burnout unterstützen können bzw. dagegen vorbeugen.

Wenn es dir so geht wie mir, dann fragst du dich vielleicht an einem bestimmten Punkt in deinem Leben, ob du nicht gerade mitten in einem Burnout steckst oder darauf zurast. Burnout als Designerin? Das ist ernst zu nehmen! Viele Designer*innen, zumindest viele, die ich kenne, sind ein Paradebeispiel eines Workaholics, Perfektionisten und versuchen es allen recht zu machen. Das geht oft damit einher, dass wir viel zu lange vor dem Screen sitzen, uns zu wenig bewegen, und Stress auf den verschiedensten Ebenen erfahren – z. B. in Form von Deadlines, Kommunikation, visueller Überflutung, Leistungsdruck, dem Anspruch an uns selbst oder wenig Zeit für sich. Wenn du dir dann noch vieles zu Herzen nimmst, kann es irgendwann einfach zu viel sein. 

Der erste Teil der Serie wird sehr persönlich, aber ich finde, bei dem Thema darf es mehr Offenheit geben. Über eine Rückmeldung, deine eigenen Erfahrungen sowie Austausch freue ich mich schon jetzt!

Meine Story — Wann dachte ich, dass ich ein Burnout als Designerin habe?

Kurz vorweg: ich wurde nie mit Burnout diagnostiziert. Ich kann jedoch mich und meinen Körper ganz gut einschätzen. Das heißt leider nicht, dass ich nicht trotzdem in die große Falle tappen kann. Ich habe viele Warnsignale gesehen, mitunter ignoriert und dann auch einige Auswirkungen ordentlich zu spüren bekommen.

Mit einer Selbstständigkeit kommen mehr Freiheiten, aber auch mehr Verantwortung und: Sorgen. Ich bin ein Mensch, der viel nachdenkt. Das kann gut sein, jedoch drehen sich dann manchmal die Gedanken im Kreis: Wie gewinne ich Kunden? Was passiert, wenn mal kein Auftrag da ist? Dieses Gedankenkarussell wechselt sich ab mit Phasen, in denen man super viel zu tun hat und gefühlt nie zur Ruhe kommt, weil noch etwas erledigt werden muss. Ich fühle mich oft so, als sei ich gleichzeitig CEO, Designerin, Strategin, Marketing-Chefin, Sekretärin, Projektmanagerin, Social Media Managerin, Steuerfachangestellte, Recruiterin, Werberin, Texterin, Programmiererin und Yogalehrerin in einer Person.

Anfang letzten Jahres bekam ich höllische Schmerzen im Zahn- und Kieferbereich. Nach wochenlangen Phasen mit Arztbesuchen und schlaflosen Nächten wurde mir eine Trigeminusneuralgie diagnostiziert. So etwas kann einen im schlimmsten Fall das ganze Leben begleiten. Ich bekam Tabletten verschrieben und die Lage pendelte sich wieder ein, bis ich sogar irgendwann nach langer Zeit die Medikamente wieder absetzen konnte.

Aber es ging weiter. Ein verwirrter Hormonhaushalt, Hautprobleme, Müdigkeit, Anspannung, Antriebslosigkeit. Mehr Stress, überall um mich herum die kuriosesten Erlebnisse. Alles fühlte sich an wie gegen mich verschworen. Dann Corona. Auftrags-Absagen. 

Vor ein paar Wochen hatte ich eine Phase, da wollte ich morgens einfach im Bett liegen bleiben. Ich hatte keine Lust mehr auf Nichts, keine Motivation, ich war so, so müde. Da dachte ich: ich glaube das ist Burnout.

Wie kann man auf ein Burnout als Designerin reagieren?

Du solltest auf jeden Fall in Betracht ziehen einen Arzt zu besuchen. Ich bin bspw. bei einem Heilpraktiker in Behandlung, der mir hilft, meine „Wehwehchen“ und die Ursachen zu lindern, zwischenzeitlich auch bei einer Neurologin. Auf keinen Fall solltest du die Anzeichen ignorieren.

Ich finde, der erste Schritt ist Akzeptanz. Sich selbst eingestehen, dass es einem gerade nicht gut geht. Ich habe viel geschlafen und langsam alles abgearbeitet, was an beruflichen und privaten Aufgaben offen war. 

Überall in meinem Umkreis (Zuhause oder Studio) ist es meist ziemlich laut. Zufällig haben mein Freund und ich letztens einen kleinen Park entdeckt. Schon eine kurze Auszeit dort fühlte sich richtig wohltuend an. Ich habe auch seit langer Zeit wieder angefangen zu joggen und Yoga nur für mich, mit anderen Lehrern, zu praktizieren. The hardest part sind für mich Glaubenssätze. Es ist alles eine große Übung im Vertrauen und viel Mindset-Arbeit: sich bspw. nicht verrückt zu machen, wenn das Geld nicht so fließt. 

In dieser Phase habe ich außerdem ein großes Business-Investment gemacht und mich einer Mastermind-Gruppe angeschlossen. Ein erster Impuls davon war das „Journaling“ – Gedanken einfach niederzuschreiben. Ich habe den Eindruck, das befreit den Kopf.

Ein ganz wichtiges Element sind für mich auch meine ätherischen Öle von doTERRA. Ich weiß wirklich nicht, was ich ohne sie machen würde. Im dritten Teil des Blogposts „Burnout als Designerin“ werde ich einige Öle mit dir teilen, die mir gut tun.

Burnout als Designerin

Burnout als Designerin vermeiden

Ob ich nun wirklich Burnout habe / hatte oder nicht, sei dahin gestellt. Ich weiß aber, dass alles etwas viel war und dass ich zukünftig mehr auf mich aufpassen muss. Mehr Ruhe, mehr Selfcare, mehr Sport, mehr Meditation…

Wie man sein Unternehmen führt, wie man sich strukturiert und organisiert, sind ebenfalls wichtige Faktoren. Grenzen zu Kunden setzen, ein paar Regeln einführen. Die Arbeitstage besser planen. Ich bin darin immer noch nicht super gut, weil ich oft mit dem Flow gehen möchte. Aber ich arbeite daran.

Vielleicht auch Aufgaben abgeben und nicht alles selber machen. Das ist für mich eine der größten Hürden und ich bin gespannt, wann ich das in der Zukunft umsetzen werde.

Im zweiten Teil des Blogposts „Burnout als Designerin“ möchte ich dir ein paar Gedankenanstöße mitgeben, die du in deinem Unternehmen etablieren kannst, um dein Stress- und Belastungslevel etwas zu reduzieren.

Gerne abonniere meinen Newsletter, damit du die kommenden Artikel nicht verpasst.

Alles Liebe
Sarah

Burnout als Designerin

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Dein Yoga Business mit einem neuen Erscheinungsbild stärken

EntrepreneurYoga

Du bist YogalehrerIn, Pilates oder Barre TrainerIn, möglicherweise InhaberIn eines eigenen Studios und möchtest dein Business auf das nächste Level heben? Dann ist dieser Beitrag für dich: Ich zeige dir, wie sich ein neues Branding auf dein Yoga Business auswirken kann.

Yoga Business Ist-Zustand Analyse

Ausgangssituation A

Du besitzt noch gar kein Logo oder Erscheinungsbild. Du startest gerade mit voller Power in deine Yoga Karriere, nimmst deine Bestimmung sehr ernst und bist bereit, in deinen Traum zu investieren. Oder du bist bereits länger dabei, aber bislang war das Thema nicht so wichtig für dich. Du merkst: Jetzt ist es an der Zeit, dich zu professionalisieren.

Ausgangssituation B

Dein Logo oder Erscheinungsbild ist schon etwas in die Jahre gekommen und verkörpert deine Unternehmenswerte nicht (mehr). Du möchtest weiter wachsen und kannst dir vorstellen, in ein neues Design zu investieren.

Dein Yoga Business stärken

In welcher Ausgangssituation befindest du dich?

Nun, da wir den Ist-Zustand analysiert haben und du dich vielleicht in einer der Positionen wieder gefunden hast, können wir weiter denken! 

Ausgangssituation A zeigt ganz klar: wenn du mit deinem Yoga Business ernsthaft Erfolg haben möchtest, brauchst du ein professionell erstelltes Markendesign. Du kannst gleich weiter zum Pure Strategy Paket springen.

Yoga Business Strategie

Wenn du dich in Ausgangssituation B siehst, dann stelle dir doch einmal selbst die folgenden Fragen: 

Was gefällt dir an deinem aktuellen Erscheinungsbild und was gefällt dir nicht (mehr)?

Hast du einen konsistenten Umgang mit deinem Erscheinungsbild? D. h. besitzt du neben deinem Primary Logo weitere Logo Optionen? Verwendest du Corporate Schriften und Farben? Gibt es einen Styleguide? Orientieren sich all deine Kommunikationsmittel an einer Identity? Bietet dir das Branding dennoch genügend Variabilität?

Welche Botschaft denkst du sendet dein Erscheinungsbild aus und wie kommt es bei deiner Zielgruppe an? 

Denkst du, du spricht mit deinem Erscheinungsbild zum jetzigen Zeitpunkt die richtigen Menschen an?

Konntest du beim Beantworten der Fragen ein paar Unstimmigkeiten feststellen? Dann empfehle ich dir sehr, deine Marken-Strategie zu überdenken, um mehr Klarheit für die zukünftige Ausrichtung deines Yoga Business zu finden.

Pure Strategy Paket für dein Yoga Business

Mein Pure Strategy Paket hilft dir dabei, deine Ziele, Werte und Visionen klarer vor Augen zu haben. Es schafft in Form der Creative Direction die Grundlage für die Ausgestaltung deiner Marke.

You go! Nimm die Zukunft deines Yoga Business in die Hand und vereinbare noch heute ein Kickoff-Meeting mit mir.

Nun haben wir festgestellt, dass dein aktuelles Erscheinungsbild nicht (mehr) zu deinen Werten, deinen Zielen und Vorstellungen, deiner Zielgruppe oder deinen Visionen passt. Oder du besitzt noch gar kein Branding.

Das heißt, du vermittelst mit deinem Auftritt weder genau die Werte und Eigenschaften, die du vermitteln möchtest, noch erreichst du genau die Menschen, die du wirklich erreichen möchtest. All dies sind Faktoren, die dich möglicherweise daran hindern, mit deinem Yoga Business (weiter) zu wachsen. Stattdessen stagnierst du und hinderst dich selbst daran, dein volles Potenzial zu entfalten.

Yoga Business Ziele und Visionen

22 Möglichkeiten, wie ein professionelles Branding deinem Yoga Business helfen kann

  1. Du kannst dich von Mitbewerbern abheben.
    Schaffe ein Alleinstellungsmerkmal!
  2. Du professionalisierst dich.
  3. Dein Unternehmen wirkt hochwertiger.
  4. Du kannst selbstbewusster auftreten.
  5. Du erlangst ein gefestigtes oder neues Gefühl für den Wert deiner Arbeit.
  6. Deine Zielgruppe nimmt dich ernster und professioneller wahr und entscheidet sich eher für dich als für die Konkurrenz.
  7. Du kannst deine Preise anheben.
  8. Du kannst daraufhin evtl. größere Räumlichkeiten anmieten oder andere LehrerInnen einstellen.
  9. Indem dein Design deine Persönlichkeit und deine Werte symbolisiert, so wie du sie auch in deinen Klassen vermittelst, kannst du deine KundInnen noch fester an dich binden, weil sie sich deiner Marke zugehörig fühlen (Tribe-Charakter, Netzwerk aufbauen).
  10. Du kannst dein durchdachtes Branding auf alle Bereiche übertragen: auf deine Räumlichkeiten, deine Kommunikation, deine Kleidung & Equipment, und selbst auf deine Texte und dein Mindset.
  11. Du gibst deiner Zielgruppe ein Gefühl von Wertschätzung.
  12. Dein neues Design trägt eine tiefere Bedeutung in sich, die deine Zielgruppe spürt. Align your energy with the energy of your business!
  13. Du fühlst dich durch dein neues Branding authentisch repräsentiert und kannst dich damit identifizieren.
  14. Du kannst neue KundInnen finden und ansprechen.
  15. Fasziniere und beeindrucke die Menschen um dich herum, sodass sie den Weg zu dir wie von alleine finden.
  16. Schaffe Momentum.
  17. Du kannst strukturierter an deine Ziele herantreten und dein Branding strategisch dafür nutzen, kannst deine Markenkommunikation zielführend einsetzen.
  18. Ein stimmiger Gesamtauftritt: vom Newsletter über Flyer & Social Media bis zum Studio.
  19. Du erschaffst einen hohen Wiedererkennungswert.
  20. Du baust dir ein klares Profil auf.
  21. Einmal klar durchdacht, lässt sich ein gutes Erscheinungsbild auf alle Bereiche (s. o.) anwenden. Deine DesignerIn kann damit viel besser und effektiver arbeiten, da es eine Grundlage gibt, auf der sie aufbauen kann. Somit sparst du langfristig Geld.
  22. Außerdem werden sicherlich viele neue Ideen sprudeln, was du mit dem neuen Design alles anfangen kannst: Du wolltest immer schon einen Blog starten, Sweatshirts mit deiner Marke entwerfen, Notizbücher oder eigene Lotions herausbringen, ein Retreat anbieten … deinen Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Mit dem richtigen Branding lässt sich all dies umsetzen oder vermarkten.

Reach for the stars und erlaube dir in Fülle dein Yoga Business zu leben!

The Rising Brand Paket für dein Yoga Business

Wenn du jetzt voller Tatendrang steckst, und gleich damit beginnen möchtest, dein Yoga Business aufs nächste Level zu heben, dann schau dir unbedingt mein Rising Brand Paket an. Aufbauend auf dem Pure Strategy Paket geht es darin richtig tief in die Designphase über. Du erhältst mehrere Logos, eine Farb- und Schriftauswahl, ggfs. Patterns, mehrere Anwendungen wie z. B. Visitenkarten, Flyer oder Social Media Templates & einen Styleguide – all das, was du dafür brauchst, um eine starke, ehrliche & effektive Marke aufzubauen.


Action Steps für dein Yoga Business

Reflektiere deine aktuelle Situation: Befindest du dich in Ausgangssituation A oder B oder irgendwo dazwischen? Beantworte die obigen Fragen, wenn du bereits ein Logo oder Erscheinungsbild hast.

Welche der Punkte aus der Liste wünschst du dir für dich und dein Yoga Business?

Lasse die anderen Leser doch daran teilhaben und antworte mit einem Kommentar!

Ich bin hier für deine Fragen und helfe dir dabei, dein Yoga Business langfristig zu stärken!

Meine Website wird regelmäßig weiterentwickelt und mit mehr Inhalten befüllt. Auch wenn das manchmal etwas länger dauert, lade ich dich herzlich ein, regelmäßig vorbeizuschauen!

MINDT® ist eine eingetragene Marke.

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